Der Shooting Brake ist ursprünglich eine Karosserievariante, die vor allem für Jäger gebaut wurde, welche mehr Platz für ihre Ausrüstung brauchten. Beliebt waren die Shooting Brakes vor allem in den 1960er-Jahren. Nun nimmt Kia dieses klassische Thema wieder auf und interpretiert es neu.
Mit dem Pro Ceed kommt nun ein dynamisches Kombi-Coupé mit fünf Türen, dass ebenso wie seine kürzlich eingeführten Schwestermodelle der dritten Generation Ceed und Ceed Sportswagon auf der K2-Plattform steht. Der Shooting Brake ersetzt den coupéartigen Dreitürer. «Mit seiner Kombination von dynamischem Design und praktischen Qualitäten sticht er aus dem Angebot kompakter Familienautos deutlich hervor.», so Emilio Herrera, CEO von Kia Motors Europe.
Mit geduckter Haltung, der Kia-typischen Tigernase und abfallender Dachlinie kommt der 4,61 Meter lange, 1,80 Meter breite und nur 1,42 Meter hohe Koreaner, der in Deutschland designt und entwickelt wurde, sportlich daher. Der Pro Ceed ist 5 Millimeter länger als der Kombi und gleichzeitig 43 Millimeter niedriger.

Am Heck fällt das durchgängige Leuchtenband auf.

Kia ProCeed

Am Heck fällt das durchgängige Leuchtenband auf.


Auch im Innenraum kommt eine sportliche Atmosphäre mit schwarzem Dachhimmel, Metall-Einstiegsleisten und unten abgeflachtem Lenkrad durch. Dank des Radstands von 2,65 Meter – wie bei den anderen Ceed-Modellen – ist das Platzangebot vorne gut. Schulter- und Beinfreiheit im Fond sind beachtlich. Das Gepäckfach fasst mindestens 594 Liter und ist nur geringfügig kleiner als beim Kombi (625 Liter).
Für den Vortrieb des Pro Ceed GT-Line steht der aus der Ceed-Baureihe bekannte 1,4-Liter Turbobenziner mit 140 PS leistet parat. Mehr Leistung bieten der Ceed GT und der ProCeed GT. Beide Varianten haben einen 1,6-Liter-Turbobenziner mit Direkteinspritzung unter der Haube, der 204 PS leistet. Sein Drehmoment-Bestwert von 265 Newtonmeter erreicht der Vierzylinder zwischen 1500 und 4500 Umdrehungen.


Umfangreiche Ausstattung
Die Kraft wird serienmässig mittels über ein Sieben-Gang-Doppelkupplungsgetriebe auf die Strasse gebracht. Bei den GT-Modellen haben die Ingenieure das Fahrwerk speziell abgestimmt um einen optimalen Fahrbahnkontakt in schnellen Kurven zu gewährleisten. Alle Motoren erfüllen die Euro- 6d-Temp-Norm. Der Diesel ist mit SCR-Kat und die Benziner mit einem Ottopartikelfilter ausgestattet. Ob GT-Line oder GT: Beide Modellvarianten bieten eine umfangreiche Ausstattung schon ab Werk. So sind beispielsweise LED-Scheinwerfer, Sitz- und Lenkradheizung und Parksensoren samt Einparkhilfe schon im Serienumfang enthalten. Immer mit dabei sind auch zahlreiche Assistenzsysteme, wie zum Beispiel ein aktiver Spurhalteassistent, Stauassistent oder Totwinkelwarner. Damit bietet der ProCeed nicht nur viel Nutzwert und äusserst attraktives Design, sondern auch viel Auto fürs Geld.

Das Cockpit der neuen Ceed-Generation mit hochwertiger Verarbeitung und hoch platziertem Navi-Bildschirm.

Kia ProCeed

Das Cockpit der neuen Ceed-Generation mit hochwertiger Verarbeitung und hoch platziertem Navi-Bildschirm.


Grosse Familie
Der Kia ProCeed GT-Line startet schon bei 36 900 Franken, der GT mit 204 PS ist ab 39 900 Franken zu haben. Zum Vergleich: Der Ceed Sportswagon kostet mit 140 PS und Automatikgetriebe ab 34 550 Franken, der Fünftürer mit identischem Antrieb ab 33 250 Franken.
So kann Kia auf Basis des Ceed eine breite Modellpalette anbieten. Den Einstieg bildet der Ceed als Fünftürer, der mit Schaltgetriebe und 100 PS-Motor schon ab 19 950 Franken zu haben ist. Selbst mit umfangreicher Ausstattung und stärkerem 140 PS-Motor bleibt der wendige 5-Türer unter 35 000 Franken. Wer Wert auf maximalen Laderaum legt, ist mit dem Ceed Sportswagon gut bedient. Er bietet 694 bis 1694 Liter Ladevolumen – und kommt ebenfalls mit umfangreicher Ausstattung und sieben Jahren Werksgarantie, wie alle Kia Modelle.