Tesla Model Y

Musk macht auf Sexy

Mit einer grossen Party in Los Angeles präsentiert Elon Musk Teslas jüngsten Streich: Das Model Y

Auf Model S, 3 und X folgt nun Model Y. Liest man die 3 als E, wie es in der Internetsprache üblich ist, ergibt das also: Sexy!

Damit enthüllt Elon Musk einen weiteren Meilenstein im Tesla-Modellprogramm und will damit die E-Mobilität endgültig sexy machen.

Das Model Y ist ein kompakter SUV auf Basis des Model 3, was ihm auf den ersten Blick anzusehen ist; sowohl aussen, als auch innen. Da kompakte SUVs boomen, soll das Model Y zum Bestseller im Tesla-Programm werden - und sich besser verkaufen als Model S, X und 3 zusammen. 

Preis, Reichweite und Marktstart


„Beim Model X sind wir etwas zu weit gegangen“, meint Musk schmunzelnd. Was er damit meint? Das Auto wartet zwar mit aufsehenerregenden Details, wie den Flügeltüren auf, ist aber in der Produktion sehr komplex.

Daran musste gearbeitet werden, um ein massentaugliches SUV auf die Strasse zu bringen. Denn, so Musk, ein Auto zu konstruieren sei deutlich einfacher, als ein Auto in grosser Stückzahl zu bauen.

Also kommt das Model Y ohne Flügeltüren und mit dem simplen Interieurkonzept des Model3.

So will es Tesla schaffen, den Y ab Herbst 2020 als Long Range Version mit gut 450 Kilometern auf die Strasse zu bringen - für 47 000 Dollar, Allrad ab 51 000 Dollar.

Das Basismodell mit 340 Kilometern Reichweite folgt im Frühling 2021 ab 39 000 Dollar.

Darüber hinaus wird es ab Herbst 2020 eine Performance-Version geben, die in 3,5 Sekunden auf 100 km/h sprintet und mindestens 60 000 Dollar kosten wird.

Der kleinere Tesla SUV soll bis zu 1900 Liter Kofferraumvolumen bieten und wird sowohl mit fünf, als auch mit sieben Sitzen angeboten. 

Auch das Model Y ist mit dem Fahrassistenten „Autopilot“ ausgerüstet. Musk ist überzeugt, dass die Tesla Modelle damit noch dieses Jahr weitgehend autonom fahren können, sofern das Gesetz dies erlaubt.

Weiter präsentierte er die Supercharger der neuesten Generation, die rund drei Mal so schnell laden, wie die bisherigen Ladestationen.

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