Range Rover
Souveränität auf Rädern

Unser Test hat gezeigt: Egal mit welchem Motor, der Range Rover Sport ist immer souverän unterwegs.

Markus Chalilow
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Range Rover Sport 5,0 SC

Range Rover Sport 5,0 SC

HO

Range Rover, das ist Mythos. Seit die Briten den ersten Luxus-Offroader anno 1970 auf die Strassen brachten, ist das Modell ein Erfolg. Das dürfte mit dem neusten, im Vergleich zum Vorgänger massiv leichteren Modell (Alukarosserie) nicht anders werden. Aber, der Name Sport passt eigentlich nicht zum Briten. Besser wäre es mit SWB (Short Wheel base, kurzer Radstand). Aber das ist natürlich etwas weniger sexy als «Sport». Denn sportlich unterwegs sein kann man mit dem kleineren Range Rover zwar schon. Aber wozu?
Die Gesetze der Physik können auch die Briten nicht ausschalten. Zwischen 2,1 und 2,4 Tonnen wiegt der «Sport» mindestens. Das sind zwar bis zu 300 kg weniger als beim Vorgänger, doch angesichts der Masse und der Ausmasse (Breite 207 cm) ist klar, dass der Engländer nicht zum Kurvenräubern gemacht ist. Im Test standen neben dem kleinen Benziner (3,0 Liter, 340 PS) auch der V6-Diesel (292 PS) sowie das Topmodell mit dem auch aus Jaguar-Modellen bekannten Fünfliter-V8-Benziner mit satten 510 PS. Klar, vom wirtschaftlichen Standpunkt her ist der Diesel die erste Wahl. Im Test verbrauchte er im Schnitt 9,2 Liter Diesel pro 100 Kilometer. Da können der V6-Benziner (12,3 l/100 km) und der potente V8 (14,5 l/100 km) natürlich nicht mithalten. Und, man muss schon ein Diesel-Feind sein, wenn man sich statt des Diesels mit 600 Nm den gleich grossen Benziner mit maximal 450 Nm Drehmoment kauft. Auf dem Niveau eines BMW X6 M oder eines Porsche Cayenne Turbo liegen die Fahrleistungen des 5,0 SC (0–100 km/h in 5,3 Sekunden). Auch der Sound des Fünfliter grossen Achtzylinders ist ein Gedicht. Doch wie gesagt, der Range Rover Sport hat eigentlich ganz andere Qualitäten.

Range Rover Sport

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