Was ist neu? Zum Beispiel das Design, vorne kriegt der grosse Indianer kleinere Augen (und ähnelt damit etwas dem Range Rover Evoque) - und hinten sieht er ein bisschen aus wie ein Fiat Freemont (der ja eigentlich ein Dodge Journey ist). Die Lampen sind Bi-Xenon, dazu gibt es Tagfahrlicht-LED.

Auch unter der Haube geht was: neu ist ein 3-Liter-V6-Diesel, der 240 PS leistet. Mit diesem Motor sollen endlich auch die Amerikaner von den Selbstzündern überzeugt werden. Geschaltet wird er, wie der weiterhin lieferbare 3,6-Liter-V6-Benziner, über eine komplett neue 8-Gang-Automatik. Ausserdem werden die Amerikaner ihrem Bestseller noch jede Menge neuer Assistenz-Systeme mit auf den Weg geben. Auch der SRT mit seinem 6,4-Liter-V8 erhält dieses neue Getriebe. Die heisse Version des Grand Cherokee leistet weiterhin 470 PS und schafft ein maximales Drehmoment von 630 Nm. Wann genau diese neue Jeep in der Schweiz eintreffen, das ist noch nicht bekannt.

Ach, ja, es gibt noch mehr Neuerungen bei Jeep. Sergio Marchionne, der grosse Lenker des Fiat/Chrysler-Konglomerats, will erkannt haben, dass Jeep zusammen mit Alfa jene Marken sind, die weltweit verkauft werden können, deshalb will er da jetzt massiv Gas geben. Für Europa sind die Neuerungen an Patriot und Compass allerdings nicht besonders interessant, die Dinger werden eh kaum gekauft. Einfach der Ordnung halber seien die wichtigsten Verbesserungen do noch erwähnt. Der Patriot, den es in den USA ab unglaublichen 15 995 Dollar zu kaufen gibt, erhält einen 6-Gang-Automat, genau wie der Compass, der ausserdem innen und aussen optisch verschönert wird.