Swisslos-Fonds
Basel-Stadt vergab im letzten Jahr 10,2 Millionen Swisslos-Gelder

Basel-Stadt hat im vergangenen Jahr 10,2 Millionen Franken aus dem Swisslos-Fonds vergeben. Das sind 2,5 Millionen mehr als 2014, wie das Justiz- und Sicherheitsdepartement am Dienstag mitteilte.

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Die meisten Gelder aus dem Swisslos-Fonds in Basel-Stadt gingen an das Swiss Tropical and Public Health Institut. (Symbolbild)

Die meisten Gelder aus dem Swisslos-Fonds in Basel-Stadt gingen an das Swiss Tropical and Public Health Institut. (Symbolbild)

Keystone

241 (Vorjahr: 243) Projekte wurden unterstützt; 506 (558) Gesuche waren eingegangen. An kulturelle Projekte flossen 2015 insgesamt 4,2 (3,9) Millionen, wie es weiter hiess. Dem Sport kamen 3,3 (3,6) Millionen zugute. Die Steigerung der Vergaben fand insbesondere in der Kategorie Sozial-, Jugend-, Bildungs-, Gesundheits- und Umweltprojekte statt, deren Summe sich von 1,8 auf 5,1 Millionen Franken fast verdreifachte.

Grösster Posten war da eine Anschubfinanzierung von 3,26 Millionen für das Swiss Tropical and Public Health Institut (STPH). Gemäss Mitteilung soll das STPH, das mit neu bikantonaler Trägerschaft 2020 in einen Neubau nach Allschwil zieht, mit dem Swisslos-Geld seine gemeinnützige Tätigkeit in der internationalen Gesundheitsversorgung und Entwicklungshilfe stärken und ausweiten.

Seit einer Verordnungsrevision vom Sommer 2014 kann die Basler Regierung aus dem kantonalen Swisslos-Fonds auch Beträge über 100'000 Franken für so genannte Schwerpunktprojekte sprechen. Diese müssen gemeinnützig sein, können aber auch von gewinnorientierten Institutionen organisiert werden.

Der kantonale Swisslos-Fonds wird gespiesen aus dem Reingewinn der Interkantonalen Landeslotterie Swisslos.

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