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Dragovic-Update: Er geht nur, wenn Inter zuerst Spieler verkauft

Bei einem offiziellen Auftritt des Sportchefs von Inter Mailand wird klar: Inter braucht Dragovic nicht dringend. Die Nerazzurri stellten neue Innenverteidiger vor und erklärten, Drago nur zu kaufen, wenn andere Defensiv-Akteure den Verein verlassen.

Céline Feller
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Bleibt er oder bleibt er nicht? Aleksandar Dragovic vom FC Basel.

Bleibt er oder bleibt er nicht? Aleksandar Dragovic vom FC Basel.

KEYSTONE

Geht er oder bleibt er? Seit Wochen ist Aleksandar Dragovic die wohl interessanteste Personalie in der Super League. Der Österreicher wird schon lange von Inter Mailand umworben, momentan weilt er aber noch immer am Rheinknie. Wie das österreichische Internetportal kurier.at vermeldet, äusserte sich Piero Ausilio, Sportchef der Nerazzurri, heute zum ersten Mal zu den Wechsel-Gerüchten. «Dragovic ist ein Spieler, den wir verfolgen. Derzeit haben wir aber sieben Innenverteidiger.»

Klar ist, dass der neue Inter-Trainer Walter Mazzarri nicht mit allen sieben vorhandenen Innenverteidigern planen wird. Besonder Andrea Ranocchia scheint abwanderungswillig. «Ein Angebot gibt es aber noch nicht», sagte Ausilio. Matias Silvestre (verhandelt mit Parma) und Christian Chivu hat man einen Wechsel nahegelegt.

Auch bei einem vierten Defensiv-Akteur stehen die Zeichen auf Abschied: Walter Samuel hat zwar noch ein Jahr Vertrag, war aber zuletzt mehr verletzt als fit.

Lange Rede, kurzer Sinn: Drago verlässt den FCB nur in Richtung Italien, wenn sich die Mailänder von mindestens zwei Innenverteidigern trennen. Denn auch ein Verein vom Vormat der Blau-Schwarzen braucht nicht acht Innenverteidiger.

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