Finanzwesen
Es wäre ein Spar-Coup: Fusionsgerüchte zu Basler und Baselbieter Kantonalbank

In der Schweizer Finanzhochburg Zürich kursieren derzeit Gerüchte über eine Fusion der Infrastrukturen der Basler und der Baselbieter Kantonalbanken. Die zwei Finanzinstitute kommentieren dies allerdings nicht.

Nicolas Drechsler
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Die BKB und die BLKB sollen einer Fusion prüfen, schreibt ein Zürcher Finanznachrichten-Portal.

Die BKB und die BLKB sollen einer Fusion prüfen, schreibt ein Zürcher Finanznachrichten-Portal.

Kenneth Nars

Läuft da etwas zwischen der Baselbieter Kantonalbank BLKB und ihrem städtischen Pendant, der Basler Kantonalbank (BKB)? Und inwieweit ist die Tochter der BKB, die ehemalige Bank Coop und heutige Bank Cler beteiligt? Eine, die an das einstige, gemeinsame Verarbeitungszentrum, die Sourcag AG anknüpft?

Das Finanznachrichtenportal «Inside Paradeplatz» behauptet, die beiden Kantonalbanken wollten ihre Backoffices zusammenlegen. Also die Dienstleistungen im Hintergrund von Informatik über Personaldienste und so weiter. Alles was weg ist von der Front, also den Kunden.

Die Banken kommentieren den Artikel nicht

Autor Lukas Hässig, der immer wieder gute Insider-Informationen aus der Finanzbranche hat, schreibt weiter, die BKB wolle auch deshalb die Aktien ihrer Tochter, der Bank Cler zurückkaufen. So könne man auch deren Infrastrukturbereich in das neue, gemeinsame Konstrukt integrieren.

«Es wäre der Super-Coup in der Nordwest-Schweiz. Die beiden Kantonalbanken, die je zu den mittelgrossen Staatsinstituten im Land zählen, könnten massiv Kosten sparen», schreibt Hässig. Und die Bank Cler ihren Wert deutlich steigern. Bei den betroffenen Banken hiess es auf Anfrage nur, man kommentiere keine Gerüchte.

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