Deutsche Autobahn A5

Ferrari zu Schrott gefahren – 200'000 Euro Schaden an Luxus-Karosse

Der Ferrari kostet neu eine halbe Million Euro. Der Schaden beträgt 200 000 Euro.

Der Ferrari kostet neu eine halbe Million Euro. Der Schaden beträgt 200 000 Euro.

Innerhalb einer Woche gab es den dritten schweren Unfall auf der deutschen Autobahn bei Basel. Zweimal fuhren Fahrzeuge in den Camion-Stau vor der Grenze, am frühen Freitagmorgen geriet eine Luxuskarosse, die eine halbe Million Euro wert ist, bei Efringen Kirchen ins Schleudern.

Am frühen Freitagmorgen, gegen 1.40 Uhr, geriet ein 30-jähriger Mann mit seinem Ferrari auf der Höhe von Efringen-Kirchen, zehn Kilometer nördlich von Basel, auf regennasser Fahrbahn ins Schleudern. Er fuhr auf der deutschen Autobahn A5 von Basel in Richtung Karlsruhe, wie die Freiburger Polizei mitteilte. In der Folge krachte der Ferrari, der einen Neuwert von etwa einer halbe Million Euro hat, in die linke Leitplanke, wurde zurückgeschleudert und kam auf dem rechten Fahrstreifen zum Stillstand.

Der Fahrer überstand das Ganze unverletzt, sein 35-jähriger Beifahrer wurde im Gesicht leicht verletzt. Er wurde vom Rettungsdienst vor Ort versorgt. Das stark beschädigte Auto musste abgeschleppt werden. Der entstandene Sachschaden am Auto wird auf etwa 200'000 Euro geschätzt. An den drei beschädigen Leitplanken entstand Sachschaden von etwa 1000 Euro.

Zwei schwere Auffahrunfälle

Bereits am Mittwochabend hatte es auf der gleichen Autobahn einen schweren Auffahrunfall gegeben, bei dem ein Autofahrer kurz vor dem Grenzübergang Basel/Weil am Rhein auf einen Sattelzug aufgefahren war. Er wurde dabei schwer verletzt.

Am Montagmorgen war ein Fahrer eines Kleintransporters ebenfalls schwer verletzt worden, als er auf einen Sattelschlepper fuhr, der von der Stand auf die Überholspur wechselte. 

Beim Unfall beim Grenzübergang Basel/Weil am Rhein wurde der Autofahrer schwer verletzt.

Beim Unfall beim Grenzübergang Basel/Weil am Rhein wurde der Autofahrer schwer verletzt.

Thomas Müller, Leiter des Verkehrskommissariats Weil am Rhein, betonte gegenüber der «Badischen Zeitung», dass sich derartige Unfälle trotz aller Sicherungen jederzeit wiederholen können. Teils sei dies auf mangelnde Ortskenntnis zurückzuführen, aber auch darauf, dass je nach Wochentag fünf bis 25 Camionfahrer auf der Autobahn beim Warten nachts einschlafen und dann von anderen Lastwagen überholt werden.

Am Freitag war Müller für weitere Nachfragen nicht zu erreichen. Wegen des Nachtfahrverbots in der Schweiz stehen Nachts eine Vielzahl von Camions vor dem Zoll auf der Autobahn.

Die Polizeibilder vom Februar:

Autor

Peter Schenk

Peter Schenk

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