Fessenheim
Gegner bekräftigen Abschalt-Forderung für AKW

Aufgrund der derzeitigen Probleme um die Dampfgeneratoren des Blocks 2 des AKW Fessenheim haben fünf elsässische atomkritische Gruppierungen in einer Medienmitteilung ihre Forderung, das Atomkraftwerk abzuschalten, bekräftigt.

Drucken
Die Kritik am AKW Fessenheim reisst nicht ab. (Archiv)

Die Kritik am AKW Fessenheim reisst nicht ab. (Archiv)

KEYSTONE

Hintergrund: Die Atomaufsichtsbehörde «Autorité de Sûreté nucléaire» (ASN) hat kürzlich verfügt, dass der Halt des seit 13. Juni für Wartungsarbeiten vom Netz genommenen Blocks auf unbestimmte Zeit verlängert wird.

Grund sind Fabrikationsfehler in der Fabrik von Areva in Creusot, in der Teile von Atomkraftwerken hergestellt werden. Fehlerhaftes Eisen war auch für die Produktion der Dampfgeneratoren benutzt worden, die im Block 2 von Fessenheim 2012 für 150 Millionen Euro ausgetauscht wurden.

Die AKW-Gegner fordern die ASN auf, in Zukunft weiter konsequent zu bleiben, den Präsidenten der Überwachungskommission zu Fessenheim zu ersetzen und nicht weiter in das AKW zu investieren. Der erneute Zwischenfall würde die Liste der Probleme um Fessenheim nur verlängern, deshalb müsse man es abschalten. (psc)

Aktuelle Nachrichten