Grosser Rat
685 Millionen Franken für die Uni Basel

Der Grosse Rat spricht den Globalbeitrag für die Jahre 2022-2025 und genehmigt den Bericht Interparlamentarischen Geschäftsprüfungskommission.

Nora Bader
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Die Universitätsbibliothek der Uni Basel.

Die Universitätsbibliothek der Uni Basel.

Roland Schmid

Der Grosse Rat stimmt dem Bericht der Interparlamentarischen Geschäftsprüfungskommission der Universität Basel (IGPK Universität) zum Bericht des Regierungsrates betreffend Berichterstattung zum Leistungsauftrag 2020 der Universität Basel zu. Der Kanton Baselland hat bereits letzte Woche Bericht und Globalbudget genehmigt.

Die Universität Basel wird von Basel-Stadt und Baselland gemeinsam getragen. Die Regierungen haben den Parlamenten eine Erneuerung des Universitätsvertrags sowie den Leistungsauftrag und den Globalbeitrag für die Jahre 2022–2025 zur Bewilligung vorgelegt. Der baselstädtische Anteil am Globalbeitrag von rund 1,35 Milliarden beträgt knapp 685 Mio. Franken. Dem stimmte der Grosse Rat am Mittwoch ebenfalls zu. Gemäss dem neuen Finanzierungsmodell übernehmen die Trägerkantone wie bisher die Vollkosten für ihre Studierenden.

Meilenstein für die Zukunft der Uni

Beim Restdefizit der Universität wird dem Kanton Basel-Stadt ein Standortvorteil von 10 Prozent zu seinen Lasten angerechnet, dies wurde von der Bildungs- und Kulturkommission (BKK) kritisiert. Der Begriff Standortvorteil sei schwer definierbar. Regierungsrat Conradin Cramer sagte, es gebe diesen Vorteil effektiv. Und: Der Vertrag bilde einen Meilenstein für die Zukunft der Universität.

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