Kulturpolitik
Neue Studie soll Klarheit über die soziale Absicherung von Kulturschaffenden bringen

Der prekäre Zustand der Sozialversicherung bei Kulturschaffenden ist schon lange ein Thema. Die Pandemie hat das Problem verschärft. Nun soll eine schweizweite Umfrage Klarheit bringen. Mitinitiantin ist die Basler Ständerätin Eva Herzog.

Mathias Balzer
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Eva Herzog, SP-BS, setzt sich für die soziale Absicherung der Schweizer Kulturschaffenden ein.

Eva Herzog, SP-BS, setzt sich für die soziale Absicherung der Schweizer Kulturschaffenden ein.

(18. Dezember 2019) Peter Klaunzer / KEYSTONE

Es sei ihr ein grosses Anliegen, diese Umfrage zu unterstützen, schreibt Eva Herzog in einer Mitteilung. Es müsse etwas unternommen werden, so die Basler Ständerätin, damit wir in zehn Jahren nicht feststellen müssten, dass Kulturschaffende immer noch in prekären und vorsorgeschwachen finanziellen Verhältnissen leben.

Herzog ist Mitglied einer ad hoc zusammengestellten Arbeitsgruppe aus Parlamentarierinnen, Mitarbeitenden von Suisseculture, Pro Helvetia, Verbänden und Kantonen. Die Gruppe hat das Beratungsbüro Ecoplan AG damit beauftragt, die Einkommenssituation und die sozialversicherungsrechtliche Absicherung von Kulturschaffenden zu untersuchen. Diese ist, das hat auch die Pandemie gezeigt, in vielen Fällen immer noch prekär, obwohl das Problem seit nun bald 20 Jahren auf der politischen Agenda steht.

Die Umfrage soll Klarheit darüber bringen, welche freien Arbeitsformen im Kulturbereich verbreitet sind. Dabei soll insbesondere möglichen Unterschieden in den verschiedenen Landesteilen Rechnung getragen werden, denn die Arbeitsstrukturen der Kulturschaffenden unterscheiden sich sprachregional teilweise beträchtlich, dies auch aufgrund unterschiedlich strukturierter Kultursysteme.

Die Umfrage ist abrufbar unter www.sozialesicherheit-kulturschaffende-2021.ecoplansurvey.ch

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