Muba
Renzo Blumenthal mag Schweizer Milch am liebsten

Der Ex-Mister mischt den Stand der Nordwestschweizer Eierproduzenten auf. Er erzählt, warum Schweizer mehr Eier essen sollen und warum es Bio-Bauern in der Schweiz so schwer haben.

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In der Abteilung Essen und Trinken an der Muba, kann so manche Leckerei erspäht und ergattert werden: Wurst und Käse, allerlei Süsses – und Eier. Messebesucher konnten sich am Stand der Nordwestschweizer Eierproduzenten mit letzteren eindecken, oder sich einen Eier-Liqueur genehmigen.

Eine wahrhaft schöne Überraschung erwartete die Stand-Besucher am Freitagnachmittag. Renzo Blumenthal stand hinter der Bar, schäkerte mit den Ladys und verteilte fleissig Autogramme.

Auch wenn die eine oder andere ältere Dame nicht wirklich wusste, wen sie da vor sich hatte.

Schweizer essen zu wenig Eier

Als Mister Schweiz 2006 wurde Renzo Blumenthal schlagartig bekannt. Der Beau ist längst Aushängeschild für verschiedene Schweizer Produkte – und nun eben Eier.

Die Schweizer würden viel zu wenig Eier essen, sagt Blumenthal. Sogar Mexiko mit 300 Stück pro Kopf und Jahr würde die Schweiz (187 pro Jahr/Person) auf die Plätze verweisen. «Der Eierverbrauch ist nicht zufriedenstellend», sagt der Bio-Bauer diplomatisch.

Berge sind ein schwieriges Pflaster

«Wir - die Schweizer Bauern – setzen uns dafür ein, hochqualitative Schweizer Produkte zu produzieren. Denn die Schweizer sollen Schweizer Produkte essen». Auch wenn die Preise ein bisschen höher seien.

Das selbe Problem gilt bei den Bio-Produkten. Die Produktion sei besonders schwierig. «Berge geben nicht diese Produktionsmöglichkeiten wie das Flachland», sagt Blumenthal.

Schweizer Bauern müssen am Ball bleiben

Die Schweizer Bauern hätten höhere Produktionskosten, was wiederum die Preise ansteigen liesse. Da gilt nur eines: «Wir müssen schauen, dass wir am Ball bleiben», meint Blumenthal. «Aber einfach wird es nicht.»

Auf die Frage nach seinem Lieblings-Produkt aus der Schweiz antwortet Renzo Blumenthal: «Da gibt es natürlich viele». Als Milchproduzent ernennt er dann aber doch die Milch zu seinem Liebling. «Milch ist ein sehr wichtiges Produkt in der Schweiz. Daraus kann man sehr viele Sachen machen». (lds)

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