Im Gegenzug für die Beteiligung werde Straumann eine Kapitalzufuhr leisten, um das Produktions- und Auslandsgeschäft von Warantec aufzubauen, teilte der Implantathersteller am Dienstag mit. Die Höhe der Kapitalzufuhr werde nach Abschluss der Transaktion offengelegt. Ein Teil des Kapitals werde für die Entwicklung einer Ausbildungsakademie und eines "Netzwerks von wichtigen Meinungsbildnern" verwendet.

Die 2001 gegründete Warantec habe in den letzten zehn Jahren ihr "Oneplant-Implantatsystem" kontinuierlich weiterentwickelt. Sie beschäftigt 30 Mitarbeitende und entwickelt und produziert eine Reihe von Zahnimplantaten, welche die Bedürfnisse der Kunden nach Einfachheit und Erschwinglichkeit abdecken, wie Straumann schreibt.

Das Sortiment sei über die Dental Division von Yuhan primär in Korea erhältlich, obwohl das Unternehmen auch die Zulassungen in Europa, die USA und zuletzt in China erhalten habe. Warantec sei für die internationale Expansion gerüstet, benötige jedoch einen global etablierten Partner, um Kapazitäten für Infrastruktur, Netzwerk, Marketing und Vertrieb nutzen zu können.

Die neue Partnerschaft soll laut Mitteilung die Strategie der Straumann-Gruppe unterstützen, die Position im schnell wachsenden "Nicht-Premium- Segment" in Asien zu stärken. Die Partnerschaft mit Yuhan biete zudem eine Grundlage, um Möglichkeiten in Bereichen zu erkunden, in denen sich "Arzneimittel und die Zahnmedizin" überschneiden, wie es weiter heisst.