Banküberfall

U-Häftling, der sich erschoss, war der Bankräuber von Riehen

Sowohl der Banküberfall auf die Raiffeisenbank in Riehen als auch der Suizid des Täters konnten geklärt werden (Symbolbild)

Sowohl der Banküberfall auf die Raiffeisenbank in Riehen als auch der Suizid des Täters konnten geklärt werden (Symbolbild)

Am 9. April 2013 überfiel ein Mann die Raiffeisenbank in Riehen. Vor einigen Tagen konnte der mutmassliche Täter gefasst werden. Es war der U-Häftling, welcher am 1. August nach einem Arztbesuch floh und sich anschliessend selbst hinrichtete.

Am 9. April 2013, kurz nach 9.30 Uhr, wurde die Raiffeisenbank an der Baselstrasse in Riehen überfallen. Ein maskierter Mann betrat den Schalterraum, bedrohte das Personal mit einer Waffe und raubte einen grösseren Geldbetrag. Trotz sofortiger Fahndung gelang dem Täter die Flucht.

Die Ermittlungen ergaben, dass der mutmassliche Täter zusammen mit einem Komplizen den Banküberfall in Riehen begangen hatte.

Zudem stellte sich heraus, dass die Beiden am 19. Juni an ihrem Arbeitsplatz einen Tresor stahlen, in welchem sich mehrere hunderttausend Franken befanden. Trotz verschiedenen Versuchen gelang es ihnen jedoch nicht, diesen zu öffnen.

Nach umfangreichen Abklärungen konnten vor einigen Tagen die mutmasslichen Täter, zwei Deutsche im Alter von 21 und 30 Jahren, festgenommen werden. Das Zwangsmassnahmengericht verfügte Untersuchungshaft.

Am 1. August 2013 flüchtete der 21-jährige mutmassliche Bankräuber nach einem Arztbesuch in der Notfallstation des Universitätsspitals (http://www.basellandschaftlichezeitung.ch/basel/basel-stadt/mit-der-dienstwaffe-das-leben-genommen-fluchtversuch-endet-toedlich-126985158).

Ein Polizeibeamter konnte ihn nach einigen hundert Metern stellen. Dabei kam es zu einem Gerangel, in dessen Verlauf der Häftling die Waffe des Polizisten an sich brachte.

Die Ermittlungen der Kriminalpolizei, der Kriminaltechnischen Abteilung sowie des Instituts für Rechtsmedizin ergaben, dass der 21- Jährige in der Folge einen Schuss abgab, mit dem er sich in den Kopf traf. (fel)

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