Oberdorf

Piero Grumelli schafft Wiederwahl problemlos – Gemeindepräsidium bleibt in Hand der CVP

Piero Grumelli darf sich über seine Wiederwahl freuen.

Piero Grumelli darf sich über seine Wiederwahl freuen.

Für Michael Wild gibt es in Oberdorf nichts zu holen: Das Gemeindepräsidium bleibt in der Hand der CVP. Mit einem haushohen Sieg sichert sich Piero Grumelli das Amt weiterhin.

In Oberdorf heisst der Gemeindepräsident auch in der kommenden Amtsperiode Piero Grumelli. Der Christdemokrat erhielt bei den gestrigen Wahlen 361 Stimmen. Seinen Konkurrenten, den Parteilosen Michael Wild, liess er weit hinter sich. Der Herausforderer, der im Februar in den Gemeinderat des Dorfs im Waldenburgertal gewählt wurde, erreichte 101 Stimmen. Dem ehemaligen SP-Landrat und Oberdörfer Gemeinderat Hannes Schweizer, der nicht offiziell kandidierte, gaben 40 Personen ihre Stimme.

Es scheint, dass die Oberdörferinnen und Oberdörfer zufrieden mit Piero Grumelli sind. Mit ihrer Wahl haben sie sich für eine zweite Legislatur des 42-Jährigen ausgesprochen. «Dass das Resultat so klar war, hat mich ein wenig überrascht», sagt der wiedergewählte Gemeindepräsident. Der unterlegene Michael Wild habe ihm zum Sieg gratuliert.

«Im Gegenzug habe ich gesagt, dass ich mich auf die Zusammenarbeit freue. Die Stimmung im neu zusammengesetzten Gemeinderat ist sehr gut.» Man habe sich vorgenommen, die Kommunikation künftig zu verbessern. In den kommenden Jahren werde sich der Gemeinderat mit verschiedenen Projekten beschäftigen: Dazu gehören unter anderem die Neugestaltung der Sozialhilfebehörde, die Pflegefinanzierung, die Schulen und der Forst.

Verlierer freut sich über die 101 Stimmen

Enttäuscht über seine Nicht-Wahl ist der unterlegene Michael Wild nicht. Im Gegenteil: Er betont die 101 Stimmen, die er für sich verbuchen konnte. «Das muss man zuerst einmal schaffen.» Die Stimmberechtigten sollten eine Wahl haben, findet der 54-Jährige. «Das ist Demokratie.»

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