Liestal

Polizisten werden auf Streife von Laserpointer geblendet

Treffen Laserstrahlen auf das Auge, können Netzhautverletzungen resultieren, die das Sehvermögen beeinträchtigen oder gar zur Erblindung führen. Deshalb ist es für die Ständeratskommission klar, dass starke Laserpointer verboten werden müssen. (Symbolbild)

Treffen Laserstrahlen auf das Auge, können Netzhautverletzungen resultieren, die das Sehvermögen beeinträchtigen oder gar zur Erblindung führen. Deshalb ist es für die Ständeratskommission klar, dass starke Laserpointer verboten werden müssen. (Symbolbild)

In der Nacht auf Sonntag gegen 02.43 Uhr, wurde eine Patrouille der Polizei Basel-Landschaft während der Fahrt in Liestal mit einem Laserpointer geblendet. Zwei Polizisten mussten danach ins Spital.

Unbekannte haben in der Nacht auf Sonntag in Liestal eine Polizeipatrouille mit einem Laserpointer geblendet. Zwei Polizisten mussten sich mit Augenreizungen in Spitalpflege begeben. Die Kantonspolizei Basel-Landschaft erstattete Anzeige gegen Unbekannt.

Eine Fahndung nach der Täterschaft verlief nach Polizeiangaben bislang erfolglos. Weitere Abklärungen sind im Gang. Die Polizei sucht Zeugen. Vermutlich seien noch weitere Autofahrer betroffen gewesen, heisst es in einer Mitteilung.

Die Polizeipatrouille war kurz vor 3 Uhr in der Früh während ihrer Fahrt in der Fraumattstrasse in Liestal mit einem Laserpointer geblendet worden.

Der Verband Schweizerischer Polizei-Beamter (VSPB) verurteilte den Angriff aufs Schärfste. "Für uns sind das Waffen, die zu einfach übers Internet bezogen werden können", wird VSPB-Präsidentin Johanna Bundi Ryser in einer Mitteilung zitiert. Der Verband will jegliche Bestrebungen der Politik für ein Laserpointer-Verbot unterstützen.

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