Münchenstein

Baselland kriegt ein neues Corona-Testzentrum

Künftig können bereits Personen ab 12 Jahren in der Abklärungs- und Teststation Münchenstein auf das Coronavirus getestet werden.

Künftig können bereits Personen ab 12 Jahren in der Abklärungs- und Teststation Münchenstein auf das Coronavirus getestet werden.

Per 1. August zieht die kantonale Abklärungsstation vom Münchensteiner Kuspo in den Spenglerpark um.

Ab dem 1. August können im Kanton Baselland bereits Personen ab 12 Jahren in der ambulanten Teststation Münchenstein auf das Coronavirus getestet werden. Bisher lag die Alterslimite bei 16 Jahren. Auf das gleiche Datum hin «zügelt» das Baselbieter Corona-Testzentrum, und zwar vom Kuspo in den Spenglerpark an der Emil-Frey-Strasse 100. Es bleibt aber in Münchenstein. Die zuständige Volkswirtschafts- und Sanitätsdirektion (VGD) betont, dass die neue Testlokalität sowohl per ÖV – via Tram- und Bushaltestelle Schaulager – als auch per Auto gut erreichbar sei. Im Spenglerpark befindet sich ein grosses, gebührenpflichtiges Parkhaus. Die neue Abklärungsstation hat ebenfalls an sieben Tagen in der Woche geöffnet.

Damit wird Ende Juli der Betrieb der Teststation im Münchensteiner Kuspo eingestellt. Letzteres soll dann der Gemeinde übergeben werden und wieder für andere Nutzungen zur Verfügung stehen. Das Kuspo wurde am 18. März als Corona-Teststation in Betrieb genommen. Das zweite, ebenfalls damals eröffnete Baselbieter Testzentrum in Lausen ist bereits seit Ende April geschlossen und wird am 27. Juli geräumt und zurückgebaut, wie VGD-Sprecher Rolf Wirz auf Anfrage sagt. Das neue Testzentrum im Spenglerpark soll «sicher bis Ende Jahr» betrieben werden, fügt Wirz an.

Coronatests in Arztpraxen könnten ein Thema werden

Sollten im Zusammenhang mit einer zweiten Coronawelle weitere Testkapazitäten nötig werden, so will der Kanton das Gespräch mit den Hausärzten suchen. Diese könnten ebenfalls Coronatests durchführen. Zu Beginn der Krise hielten die Behörden Abstand von dieser Idee, da man in den Hausarztpraxen eine Vermischung von «gewöhnlichen» und allfälligen Coronapatienten verhindern wollte. «Mit den aktuellen Schutzmassnahmen wie etwa den Hygienemasken sind Tests in Hausarztpraxen aber eine Variante», betont Wirz.

Die Nachfrage nach Coronatests bleibt im Baselbiet derweil hoch: Vorgestern Dienstag liessen sich in Münchenstein 130 Personen testen (zwei davon waren letztlich positiv), am Montag waren es gar 146 Personen. Seit Ende Juni ist im Kuspo wieder ein Ansturm zu beobachten; vor allem morgens müssen sich Testwillige auf Wartezeiten einstellen. VGD-Sprecher Wirz rät daher, die Abklärungsstation wenn möglich am Nachmittag aufzusuchen. Beim Kanton betont man zudem, dass nur Personen mit Symptomen zu Tests zugelassen sind.

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