Denkmalschutz
Den Grünen fällt die Decke des Arlesheimer Doms auf den Kopf

Die Regierung spare zu stark bei der Denkmalpflege. Dies meint der grüne Landrat Urs Leugger-Eggimann. Er will von der Regierung wissen, ob dadurch am Arlesheimer Dom irreparable Schäden entstünden.

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Der Dom in Arlesheim

Der Dom in Arlesheim

Juri Junkov

Der Regierungsrat habe «das Budget für die kantonale Denkmalpflege in den letzten Jahren so stark gekürzt, dass dieser das Geld für dringendste Sanierungsprojekte zu fehlen scheint», kritisiert der grüne Landrat Urs Leugger-Eggimann. So sei die Innensanierung des Doms von Arlesheim, dringend notwendig. Dem dringenden Sanierungsbedarf gegenüber steht die Tatsache, dass für das Jahr 2013 der Voranschlag des Regierungsrates für die Denkmalpflege gar kein Geld mehr vorsieht.» Dies falle - nebst seiner kulturhistorischen Bedeutung und dem dringenden Sanierungsbedarf umso schwerer ins Gewicht, als der Bund seine Beiträge an Kulturdenkmäler von nationaler Bedeutung davon abhängig macht, dass der Kanton sich ebenfalls angemessen beteiligt.

Leugger-Eggimann will deshalb von der Regierung wissen, wie sie «in Anbetracht der massiven und überproportional erfolgten Budgetreduktionen im Bereich Denkmalpflege» ihrer gesetzlich verankerten Verantwortung zur Erhaltung geschützter Kulturdenkmäler nachkommen will. «Wann ist mit den für die Sanierung des Doms von Arlesheim notwendigen kantonalen Mitteln zu rechnen?» Und nicht zuletzt will Leugger per Interpellation erfahren, Wie der Regierungsrat die unter die Gefahr einschätzt, dass durch die finanziellen Kürzungen insbesondere im Dom von Arlesheim irreparable Schäden entstehen. (dh)

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