Baselland
Diegter Spielgeld-Fall: Regierungsrätin entschuldigt sich für gewisse «Fehlleistungen»

Die Baselbieter Sicherheitsdirektion teilte heute Freitag mit, dass sich Regierungsrätin Kathrin Schweizer am Nachmittag telefonisch bei der Familie des achtjährigen Jungen entschuldigt habe. Dies aber nicht generell, sondern für einzelne Vorgehensweisen der Polizei.

Michael Nittnaus
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Sicherheitsdirektorin Kathrin Schweizer entschuldigte sich nun direkt bei der Familie des achtjährigen Buben für gewisse "Fehlleistungen".

Sicherheitsdirektorin Kathrin Schweizer entschuldigte sich nun direkt bei der Familie des achtjährigen Buben für gewisse "Fehlleistungen".

GEORGIOS KEFALAS

Die Baselbieter Sicherheitsdirektorin Kathrin Schweizer teilt mit, dass sie sich am Freitagnachmittag telefonisch bei der Familie des achtjährigen Jungen, der im Volg in Diegten mit Spielgeld bezahlen wollte, entschuldigt habe. Es sei bei der Bearbeitung der Anzeige zu «Fehlleistungen» gekommen. Wie im Landrat bereits ausgeführt, sei das Erstellen von Erkennungsfotos der beiden Brüder unnötig gewesen. Auch die Information, dass die Daten bis 2032 gespeichert würden, sei falsch. Der im Landrat erwähnte mögliche zweite Vorfall, wonach die beiden Brüder direkt nach dem ersten Versuch erneut in den Volg zurückgekehrt seien, sei nicht Bestandteil der Anzeige gewesen und habe sich nicht erhärtet, so die Mitteilung.

Dass die Polizei aber grundsätzlich der Falschgeld-Anzeige nachging, ist explizit nicht Bestandteil der Entschuldigung. Im Landrat am Donnerstag hatte Schweizer es als «richtig und verhältnismässig» bezeichnet, dass die Polizei nach Eingang der Volg-Anzeige wegen Inverkehrssetzung von Falschgeld Ermittlungen aufgenommen hatte.

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