Gipf-Oberfrick

1.Oberstufe abgelegen und ohne Empfang

megaphoneLeserbeitrag aus Gipf-OberfrickGipf-Oberfrick

Die 1. Oberstufe Gipf-Oberfrick entschloss sich ein Lager in Bos-cha zu unternehmen. Vom Wandern im Schnee bis zum Baden im Inn sammelten wir viele Erfahrungen.

Am 20.05.2019 trafen wir uns um 07:30 Uhr am Bahnhof von Frick. Kurz vor 8 fuhren wir dann mit dem Zug nach Zürich. Da verpassten wir wegen einer Gleisänderung leider unseren nächsten Zug nach Landquart. Ca. eine Stunde später setzten wir unsere Reise fort. Von Susch fuhren wir mit dem Bus nach Guarda und dann spazierten wir den restlichen Weg nach Bos-cha. Im Lagerhaus angekommen gab es ein paar Infos und dann durften wir unsere Zimmer beziehen. Nun folgte ein Schock für alle Beteiligten: wir mussten unser Handy abgeben! Bei kühl-nassem Wetter erkundeten wir zu Fuss die Umgebung. Als wir zurückkamen, gab es leckere Älplermagronen. Nach dem Abendessen bekamen wir zu unserem Glück unsere Handys für 30 Min. wieder. Als Abendprogramm war Spiele spielen angesagt.

Am nächsten Morgen gingen wir ins Nachbardorf Guarda .Wir lernten drei verschiedene Berufe kennen, die dort traditionell ausgeübt werden: Kunststeinmetz, Schreiner und Messerschmied. Zur Stärkung gab es Kartoffelsalat mit Wienerli. Nachmittags trainierten wir in Gruppen einen Beitrag für die Abschlussfeier der dritten Oberstufe. Jeden Tag sammelten wir auch Erlebnisse, Bilder, Karten oder Zeichnungen in unserem Tagebuch.

Am Mittwochmorgen lernten wir einige Worte von der rätoromanischen Sprache kennen. Zum Mittagessen gab es eine Bündner Spezialität: Plain in Pigna. Das ist eine Art Blechrösti im Ofen mit Polenta, Speck und Salsiz (Salsiz ist eine Bündner Roh Wurst). Da blieben keine Reste übrig! Später haben wir einen Ausflug zum Inn gemacht. Dort bauten wir riesige Steintürme, machten Spiele und einige gönnten sich im frostigen Wasser noch eine Abkühlung!

Am Donnerstag wurden wir bereits in der Früh mit Hardrock- Musik geweckt. Mit viel Mühe bewegten sich alle in Richtung Speisesaal. Die Uhr zeigte erst 04:10! Nach dem vorzüglichen Birchermüsli machten wir uns fertig zum Wandern. Es war noch dunkel und kühl, als wir das Haus verliessen. Viele waren noch im Halbschlaf. Die Hintersten trödelten ziemlich herum. Dennoch schafften wir es bis zu einem Weg, der von oben wie ein Herz aussah. Bei einer kurzen Pause wurden bereits die ersten Sandwiches verzehrt. Die Sonne liess sich Zeit und wir bewunderten die roten Berggipfel. Die ganze Gruppe näherte sich gemächlich dem Ziel. Doch zu unserem Erstaunen mussten wir noch Schneefelder überqueren. Da wurden schon die ersten Schneebälle geworfen. Nach einer gefühlten Ewigkeit erreichten wir eine gut gepflegte Holzhütte. Da es sehr kalt war, machten wir noch ein Feuer. Die Sonne stand schon ganz am Himmel, als wir uns wieder auf den Rückweg  begaben. Alle waren erschöpft, als wir beim Lagerhaus ankamen. Jetzt brauchten wir eine Pause zum Ausruhen! Am Nachmittag ging es nach Draussen um zu zeichnen. Einige hatten bereits einen Sonnenbrand.

Am Abend als es bereits dunkel war sind Herr Bamberger und Herr Steinmann mit ein paar Schülern nach Draussen gegangen. Wir beobachteten die Sterne mit einem Teleskop. Es war extrem eindrucksvoll. Wir sahen auch Satelliten und eine Sternschnuppe. Der Himmel war sternenklar und voller Lichter. Einige Schüler werden dieses Erlebnis nie vergessen! In dieser Nacht schliefen alle tief und fest.

Am Freitag war Abreisetag. Nach dem Frühstück packten wir alles und putzten das ganze Haus. Nach einem kurzen Besuch im Dorfladen machten wir uns dann auf den Heimweg.

Unser Fazit zu diesem Lager:

Es war ein lustiges und spannendes Lager, das Wiederholungsbedarf hat.

Verfasst von: Delia, Annik, Norina, Lena, David, Elton, Naz, Anouk und Annina.

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