Olten

10. Stillkongress des Berufsverbandes in Olten

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Präsidentin Luzia Felber begrüssten am Freitagmorgen rund 200 Kongressteilnehmerinnen aus der Schweiz und dem angrenzenden Ausland zu einem spannenden Programm.

Präsidentin Luzia Felber begrüssten am Freitagmorgen rund 200 Kongressteilnehmerinnen aus der Schweiz und dem angrenzenden Ausland zu einem spannenden Programm.

Vom 14. bis 21. September findet die diesjährige Weltstillwoche unter dem Motto „Eltern unterstützen, Stillen erleichtern“ statt. Passend dazu veranstaltete der Berufsverband Schweizerischer Still- und Laktationsberaterinnen – BSS am 13. und 14. September in Olten seinen 10. Stillkongress mit dem Titel „Stillen in der modernen Zeit“. Oltens Stadtpräsident Martin Wey und BSS-Präsidentin Luzia Felber begrüssten am Freitagmorgen rund 200 Kongressteilnehmerinnen aus der Schweiz und dem angrenzenden Ausland zu einem spannenden Programm.

Stillen ist seit Anbeginn der Menschheit die natürliche Ernährungsform für Säuglinge und Kleinkinder und damit sicher nicht „neu“, doch gleichzeitig hochmodern, denn es ist sowohl von gesundheitlichen, wie auch von ökologischen und auch ökonomischen Standpunkten aus jeder anderen Form der Säuglingsernährung überlegen. Zahllose Studien belegen: Vom Stillen profitieren Kind, Mutter und Gesellschaft.

Warum dies so ist und wieso deshalb der Stillförderung eine so grosse Bedeutung zukommt, wurde in den verschiedenen Referaten dieses Kongresses aufgezeigt. Gleichzeitig wurde auch darauf hingewiesen, wie wichtig es ist – ganz gemäss dem Motto „Eltern unterstützen, Stillen erleichtern“ – jungen Familien die Möglichkeit zu geben, das Stillen in ihren Alltag zu integrieren und mit den Anforderungen des modernen Lebens zu vereinbaren.

Stillberaterinnen unterstützen beim Stillen, helfen Stillprobleme und die zugrundeliegenden Ursachen zu erkennen und zu überwinden. Mit ihrer Arbeit tragen sie wesentlich dazu bei, dass Kinder einen gesunden Start ins Leben haben und Mütter und Kinder langfristig von den Vorteilen des Stillens und der Muttermilchernährung profitieren dürfen.

Damit möglichst alle Frauen und Kinder eine gute Stillzeit entsprechend ihren persönlichen Bedürfnissen erleben können, braucht es jedoch nicht nur die direkte Stillberatung durch Fachpersonal, sondern auch die gesamtgesellschaftliche Unterstützung und eine familienfreundliche Gesetzgebung.

Text und Fotos: Denise Both

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