Präsident Roland Schuler konnte 330 Personen aus der ganzen Schweiz und dem benachbarten Ausland begrüssen, darunter Vertreter der Firmen ABB und Alstom, der ABB-Pensionskasse und anderer, mit dem VpA befreundeter Pensioniertenvereinigungen (ABB-Werkstattpersonal, ABB-Zü­rich, ABB-Micafil).

In seinem Bericht erinnerte der Präsident daran, wie wichtig es ist, auch im Alter aktiv zu bleiben. Die­sem Grundsatz entspricht der VpA mit seinem Angebot an Veranstaltungen z.B. in Form von Firmen­besichtigungen und Konzertbesuchen (gesamthaft 1‘700 TeilnehmerInnen), von Wanderungen (500 Tln.), Computer-Workshops (600 Tln.) und - seit dem letzten Herbst - auch in Form des lockeren mo­natlichen Montagstreffs in der Villa Boveri, zu dem man ohne Anmeldung erscheinen kann. Der neue Treff ist ein voller Erfolg, die TeilnehmerInnenzahlen überstiegen die anfängliche Erwartung.

Rückmeldungen von TeilnehmerInnen an den Aktivitäten des Vereins an den Präsidenten zeigen, dass die persönlichen Kontakte unter den Mitgliedern sehr geschätzt werden.

An der Jubilarenfeier konnten 241 Personen begrüsst werden, davon siebenundzwanzig 85-Jährige, vier 95-Jährige und ein 100-Jähriger.

Der VpA zählt – wie im Mittel der letzten Jahre – rund 1‘900 Mitglieder und ist mit anderen aargaui­schen Pensioniertenvereinen im ASRV (Aargauischer Senioren- und Rentnerverband) zusammenge­schlossen und durch diesen auch im SVS (Schweizerischer Verband für Seniorenfragen) vertreten, welcher sich der alterspolitischen Anliegen auf nationaler Ebene annimmt.

Der Präsident appellierte an alle Anwesenden, im Rahmen ihrer Möglichkeiten Werbung für den VpA zu machen. Nebst Vereinsmitgliedern werden auch immer wieder Vorstandsmitglieder gesucht, um alters- oder anderweitig bedingte Rücktritte aus dem Vorstand auszugleichen. „Wir haben ein exzel­lentes Verhältnis im Vorstand“ und „Wer freiwillig etwas tut ist zufriedener und lebt länger“, betonte der Präsident.

Die Rechnungsführerin, Vreni Wolf, präsentierte den Jahresabschluss 2012. Die Mitgliedsbeiträge, die grosszügigen Unterstützungsbeiträge der Firmen ABB und Alstom sowie einzelne Spenden belaufen sich auf rund 75‘000.- Fr. Demgegenüber beträgt der Aufwand rund 67‘000.- Fr., ohne die Steuern von mutmasslich 700.- Franken. Das flüssige Reinvermögen beträgt 83‘000.- Fr., womit der Verein finan­ziell gut dasteht, so dass die Mitgliedsbeiträge gleich belassen werden können.

Die Jahresrechnung wurde einstimmig genehmigt.

Ebenso wurde das Budget 2014, das im Rahmen der verabschiedeten Jahresrechnung liegt, einstim­mig angenommen.

Der VpA-Vorstand wird jährlich gewählt. Dieses Jahr sind zwei Rücktritte zu verzeichnen, Wiltraud Schaub und Christian Reusser. Der Präsident würdigte die Arbeit der beiden: Wiltraud Schaub trat 2007 als erste Vertreterin von Alstom dem Vorstand bei. Sie war während sechs Jahren u.a. verant­wortlich für die Organisation und Durchführung von Veranstaltungen, was einerseits Arbeit -, anderer­seits aber auch immer wieder Freude bedeutet. Christian Reusser war während fünfzehn Jahren zu­ständig für Veranstaltungen, Medienberichte und die Vertretung des Vereins nach aussen.

Beide haben, wie übrigens alle Vorstandsmitglieder, stets ehrenamtlich gearbeitet und „weder Boni noch Abgangsentschädigungen erhalten.“

Neu wurde Ruth Gahlinger einstimmig in den Vorstand gewählt. Ebenso wurden der Präsident wie auch die verbliebenen Mitglieder des Vorstands ohne Gegenstimmen oder Enthaltungen wiederge­wählt. Als Tagespräsident amtete H.R. Bill, Wettingen.

Die Herren Lötscher, Kommunikationschef bei ABB Schweiz, und Herr Ostermann, Alstom Schweiz, überbrachten die Grussworte ihrer Geschäftsleitungen beziehungsweise von Alstom-Verwaltungsprä­sident Herrn Josef Deiss, ehemals Bundesrat, Departement Wirtschaft.

Die Sicherheit der Pensionskassenrenten ist in den letzten Jahren zu einem wichtigen politischen Thema geworden. Auf die Frage des Präsidenten, ob die ABB-Pensionskasse ihre vertraglichen Lei­stungen weiterhin vollumfänglich werde erbringen können, zeigte Herr René Siegrist von der Anlage­stiftung Avadis in Baden die derzeitige Situation der Kasse auf. Der Deckungsgrad beträgt knapp 100% und die im vergangenen Jahr erzielte Rendite 7.8%. Damit sind die Renten bis auf weiteres gesichert. Unsicher jedoch sind die weitere Entwicklung der zurzeit geltenden Versicherungsparame­ter wie Anteil Rentner an der Gesamtzahl der Versicherten sowie der Börse, wo das Anlegervertrauen noch nicht wiederhergestellt ist. Der Stiftungsrat verfolgt die Entwicklung genau.

Abschliessend berichtete ASRV-Präsident und VpA-Vorstandsmitglied Rudolf Eichenberger kurz über die Geschäfte des ASRV. Eines der wichtigen Anliegen ist auch dort die Mitgliederwerbung.

Der Präsident schloss die Versammlung mit dem Sinnspruch: Das Leben schwer nehmen ist leicht, es leicht nehmen dagegen schwer.