Baden

4. Generalversammlung Grüne Baden

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Bericht über Referat vom 4. April zu städtischer Verdichtung und knappen Baulandreserven

Der heutige Mensch will urban sein, träumt aber trotzdem vom Häuschen auf der grünen Wiese und von der dörflichen Idylle. Wie gehen Architekten, Planer, Bauherren, Behörden mit diesen offensichtlich widersprüchlichen Ansprüchen um? Wie sollen Siedlungen in einer Zeit geplant und gebaut werden, in der das Bauland stets knapper wird? Diesen Fragen ging Susanne Pidoux, Architektin HTL, in ihrem öffentlichen Referat nach, zu dem die Grünen Baden am 4. April einluden. Etwa dreissig Personen, darunter der neugewählte Stadtammann Geri Müller, die neue Stadträtin Ruth Müri sowie Vertreter der Stadtverwaltung und der politischen Behörden, folgten der Einladung.

Anhand des Gebietes Galgenbuck, der letzten Baulandreserve der Stadt Baden, zeigte die Referentin auf, wie verbleibende Bauparzellen unter verschiedenen Aspekten intelligent erschlossen und überbaut werden können. «Bei einer neuen Siedlung ist es wichtig, dass diese an gewachsene Strukturen anknüpft oder sie weiterführt» Weiter ging sie auf das Thema Verdichtung im städtischen Raum ein und stellte die Halensiedlung im Kanton Bern vor, eine Wohnform, die auf das Zusammenleben auf engem Raum ausgerichtet ist und trotzdem Privatsphäre erlaubt.

Stadtammann Geri Müller stellte in seinem Schlusswort fest, dass wir im Kopf zwar urban, im Herzen aber immer noch Älpler seien. Er plädierte für eine Stärkung der Quartierstrukturen, um den dörflichen Charakter in den einzelnen Quartieren aufzuwerten und der drohenden Anonymität entgegenzuwirken.( RG)

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