Die Rosenkranzgruppe aus Lengnau machte sich am Donnerstag um 4 Uhr morgens auf nach Beromünster zum Auffahrtsumritt. Die Prozession zu Fuss oder zu Pferd begann um 5.30 Uhr. Im schön dekorierten Flecken machten sich die Priester, Kirchenräte, Kreuz- und Fahnenträger, die Musikanten, Sänger und der Ordnungsdienst in ihren Uniformen und Gewändern zu Pferd bereit zum Umritt.

Während eines traumhaft schönen Sonnenaufgangs reihten sich die Teilnehmer nach der Kurzpredigt im Schlössli bei der Rosenkranzfahne ein. Vor den Reitern begannen die vielen Gläubigen den Rosenkranz zu beten.  Bei Hasenhusen wurde dem Priester zu Pferd, der das Allerheiligste mit sich trug, den Ehrenkranz für den Heiland übergeben. Von dort aus bis Rickenbach ging man schweigend. – Mittlerweile war es 8 Uhr. In Rickenbach, bei der St. Margaretha Kirche, nahm der Ortspfarrer die Pilger und das Allerheiligste „Jesus Christus“ in Empfang. Die Festmesse begann, und der Kirchenchor sang engelsgleich. Der Ehrenprediger auf dem 510 Auffahrtsumritt war, Bischofsvikar Hanspeter Wasmer und predigte zum Thema, “Was steht ihr da und schaut zum Himmel empor?“

Nach der heiligen Messe begab man sich ins Restaurant zum Mittagessen. Die Reiter waren ja schon um 3 Uhr morgens aufgestanden. Um 11.15 Uhr folgte der Abritt der Prozession mit Segen. Um 12 Uhr war Halt in Seeblen mit Pferdesegnung. Darauf kam der letzte Anstieg, bevor es zurück ging nach Beromünster, wo der feierliche Einzug von vielen Leuten am Wegrand erwartet wurde.

Lengnau, 1. Juni 2019

Rosenkranzgruppe Lengnau

Marianne Baldinger-Lang