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Baden Regio setzt auf Hightech

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Die Region Baden-Wettingen ist der bedeutendste und dynamischste Wirtschaftsstandort im Kanton Aargau, beheimatet namhafte globale und nationale Grossunternehmen und ist Sitz vieler KMU in der Hightech-Branche. Die Stärkung und Weiterentwicklung der Region – auch im Hightech-Bereich – ist eine Schlüsselmassnahme der regionalen Entwicklungsstrategie (RES). Grund genug für Markus Dieth, Präsident Baden Regio, den Mitgliedern das Hightech Zentrum Aargau näher zu bringen

Beat Dobmann Technologie- und Innovationsexperten im Hightech Zentrum Aargau informierte zu den Dienstleistungen: Beratungen bei Technologieabklärungen und Innovationsfragen für KMU im Aargau – auch im Bereich der Nano- und Energietechnologien. Ein entscheidender Faktor bei der Umsetzung innovativer Ideen ist die Finanzierung. Beat Dobmann weiss: „Innovative Projekte bergen in den Anfängen das höchste finanzielle Risiko. Und genau in dieser Phase kann das Hightech Zentrum Aargau mit dem Durchführung einer Machbarkeitsstudie Fakten auf den Tisch legen welche aufzeigen, ob weitere Entwicklungsschritte Sinn machen und so allenfalls in einem zweiten Schritt national verfügbare Fördergelder beantragt werden können.“

Region Baden: 112 Firmenbesuche, 73 Projekte
Finanziert wird eine Machbarkeitsstudie durch das Hightech Zentrum – mit bis zu 20‘000 Franken für ein KMU im Aargau (bis 45‘000, wenn die Firma sich neben Manpower auch an den Kosten beteiligt). Technologie- und Innovationsexperte Peter Morf, konkretisiert: „Anträge für Machbarkeitsstudien können während des ganzen Jahres eingereicht werden. Zeitnah wird entschieden, ob eine Entwicklung in der risikoreichen Anfangsphase gefördert wird. In den letzten 3 Jahren fanden im Einzugsgebiet von Baden Regio 112 Firmenbesuche statt. Daraus resultierten 73 Projekte mit einer ausgelösten Eigenleistung von rund 1‘100‘000 Franken und Unterstützungsbeiträge von 1‘600‘000 Franken – Geld, welches die Region nachhaltig stärkt.

Mehr als Schlösser und Autobahnen
Verdichtetes Bauen und optimale Ausnutzung funktioniert bei der Siedlungsplanung im Wohnbereich bereits bestens, im Industriebereich jedoch besteht noch ein grosser Handlungsbedarf. Schlusswort von Markus Dieth: „Dass der Aargau neben Schlössern und Autobahnen auch ein grosses Wirtschaftspotential besitzt, wurde in der Politik bereits vor Jahren erkannt. Daraus gewachsen ist unter anderem das Hightech Zentrum Aargau. Ich empfehle allen KMU, den Betrieb regelmässig mit der A-E-K-Methode (Anmerkung der Redaktion: Pfadfinderbegriff: Aussage, Erkenntnis, Konsequenz) zu durchleuchten, die Fördermöglichkeiten im Kanton auszuschöpfen und zu handeln denn: Wer nicht handelt, wird behandelt.“

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