Olten

Ballone mit Wünschen stiegen in den Himmel

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Die Austretenden der Sekundarschule Olten wünschen sich mit Ballonen Glück für ihre Zukunft.

Die Austretenden der Sekundarschule Olten wünschen sich mit Ballonen Glück für ihre Zukunft.

125 Schülerinnen und Schüler beendeten in diesem Jahr die Sekundarschule in Olten.

Corona gab der diesjährigen Verabschiedung an der Sekundarschule Olten das Gepräge. Statt in der Schützi im Beisein von Eltern fand der Abschluss diesmal ohne Gäste und ohne Apéro auf dem Areal des Frohheimschulhauses statt. Dennoch wollte das für den Schulschluss verantwortliche Team die Austretenden nicht allzu nüchtern ins Leben nach der obligatorischen Schulzeit entlassen.

Nach der individuellen Übergabe der Zeugnisse und Abschlusszertifikate in den Klassenzimmern mit einer Videoshow zu den vergangenen drei Jahren wartete auf die Drittkürsler eine Überraschung. Die Klassen begaben sich auf den Frohheimrasen, wo ein gemeinsames Abschlussritual über die Bühne ging. Die Schülerinnen und Schüler liessen nach Schlussworten der beiden Schulleiter Hansueli Tschumi und Walter Fürst Ballone mit Wünschen für ihre Zukunft in den Himmel steigen. Das erste Feedback erhielt die Sekundarschule bereits vier Tage nach der Aktion, als eine nahe Ravensburg aufgefundene Ballonkarte aus 230 km Entfernung in ihrem Postfach landete. Die ganze Zeremonie wurde von einer Drohne gefilmt, das Produkt danach den Austretenden als Film und Teil eines Austrittsgeschenks zur Verfügung gestellt.

Ein Überlebenspäckli auf den Weg

Von den 125 Jugendlichen, welche das Frohheim verlassen haben, besitzen trotz den unsicheren Corona-Zeiten schon 117 eine Anschlusslösung. Sie wenden sich einer Lehre, weiterführenden Schulen, einem Zwischenjahr oder Brückenangeboten zu. 8 Abgänger waren nach dem Frohheim-Austritt noch auf der Suche nach dem weiteren Bildungsweg. Die Sekundarschule rüstete alle fürs Durchhalten im weiteren Leben mit einem Survival-Kit aus. Neben süssen Leckerbissen enthielt es den roten Faden fürs Leben, eine Wunderkerze, einen Glückskäfer sowie ein Pflästerli. 

Text und Bild: Jürg Salvisberg

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