Baden

Bilanz nach einem lehrreichen «Geschäftsjahr»

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Nach knapp fünf Monaten legten die neun YES-Miniunternehmen der Wirtschaftsmittelschule (WMS) am vergangenen Donnerstag (4.4.13) in der Aula der Kantonschule Baden Rechenschaft über ihre Geschäftstätigkeit ab. Dabei fiel die Bilanz ganz unterschiedlich aus.

Am 12.11.2012 fing mit der Eröffnungsveranstaltung die Reise der neun Miniunternehmungen in die wirtschaftliche Realität an. Dabei mussten sie sich ganz unterschiedlichen Herausforderungen stellen und oft steckte der Teufel im Detail. So bekam z.B. eine Miniunternehmung eine Rechnung im Betrag von ein paar Rappen, weil die Mehrwertsteuer nicht ganz korrekt abgerechnet worden ist.

Rückblick
Grundsätzlich stellten alle Miniunternehmungen ihre positiven Erfahrungen in den Vordergrund. Endlich konnte man die Theorie in die Praxis umsetzen. So wurden zum Beispiel konkrete Marketingkonzepte, Businesspläne und Geschäftsberichte erstellt. Ebenso bedeutend war aber auch die korrekte Kalkulation der Kosten wie auch der Produktpreise. Da einige Unternehmungen finanziell zu kämpfen hatten, sah man den Zweck einer gut geführten Buchhaltung plötzlich aus einer ganz anderen Perspektive.

Aber auch handwerkliche und technische Fähigkeiten mussten sich die Schülerinnen und Schüler für die Produkteproduktion und den Aufbau einer Homepage aneignen.

Zu den Highlights gehörte sicher der Auftritt der Miniunternehmungen an der MUBA, wo Frust und Lust sehr nahe zusammenlagen. Fremde Menschen anzusprechen und vom eigenen Produkt zu überzeugen, stellte sich als eine grosse Herausforderung dar.

Hervorgehoben wurde im Speziellen der grosse Zeitaufwand, der das ganze Projekt neben dem normalen Schulalltag abverlangte.

Abschluss
Alle Unternehmungen waren in der Lage, das aufgenommene Partizipationskapital ihren Investoren zurückbezahlen zu können. Zwei Unternehmungen konnten sogar eine Dividende von fünf Prozent ausschütten.

Nach der offiziellen Berichterstattung konnte man die Unternehmungen an den einzelnen Ständen aufsuchen. Dort wo es nicht für eine Dividende reichte, gab es zumindest in einzelnen Fällen eine Naturaldividende wie z.B. in Form eines bedruckten T-Shirts.

Das Fazit aller Gruppen fiel äusserst positiv aus. Durch die während dieses Projektes reichlich gesammelte unternehmerische Erfahrung sehen sich die Schülerinnen und Schüler bestens gerüstet für ihr bevorstehendes Praxisjahr.

Reto Robertson

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