Oensingen

Chumm, los und lueg Nachmittag

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Die CLL (Chumm, los und lueg) Reihe der Reformierten Kirchgemeinde Oensingen-Kestenholz begann im neuen Jahr mit einem „Überraschungs“-Besuch des fröhlichen Clown-Paars „Hugo und Söffeli“. Die beiden waren auf dem Weg in die Ferien zufällig im reformierten Kirchgemeindehaus in Oensingen gestrandet. Natürlich machte das überaus liebenswerte Pärchen erst einmal von den eintreffenden BesucherInnen Photos. Leider mussten die zwei dann, bevor der Nachmittag richtig begann, schon wieder weiter, den Bahnhof Oensingen suchen. Pfarrerin Yvonne Gütiger begrüsste die Leute mit den Worten: Heute steht der Nachmittag unter dem Thema „Ferien“!  Mit den Worten: „Also ich bin dann mal weg.“ packte sie daraufhin kurzerhand ihren Rucksack und schickte sich an, den Raum zu verlassen. Sozialdiakon Urs Wieland konnte die pilgerfreudige Pfarrerin gerade noch davon überzeugen, sich doch lieber etwas später auf den Pilgerweg zu machen, da stand schon das Clown-Paar wieder vor der Tür. Mit einem wunderbar vergnüglichen Programm, bei dem die BesucherInnen und das CLL-Team Tränen lachten, zeigten Hugo und Söffeli alias Beatrice Müller und Monika Blaser, was in einem grossen Reisekoffer so alles an Nützlichem Platz hat. Neben einer Wärmeflasche mit handwarmem Wasser kann auch ein Bettlacken – Verzeihung „Hometrainer“ zum Vorschein, mit dessen Hilfe Hugo unter Söffelis Kommando sein tägliches Fitnesstraining absolvierte. Mit einem ausziehbaren Fernrohr blickte Söffeli dann unter Hugos Anleitung in verschiedene Richtungen, wobei sie Oensinger Themen entdeckte, wie den Umbau des Bahnhofs, den neuen Butschauto-Gottesdienst auf dem Zibelimärit und die Tatsache, dass man Donnerstags nicht über die oberste, überhohe Treppenstufe beim Perron stolpern dürfe, weil alle Oensinger Ärzte am Donnerstag ihren Freitag hätten. Romantisch wurde es, als Söffeli zufällig im Koffer Hugos Schreibmaschine fand, in der ein frisch geschriebener Liebesbrief zu ihrem 30sten Hochzeitstag eingespannt war. Natürlich hatten die beiden auch ihr Glücksschwein dabei, mit dem sie durch die Reihen gingen und jedem Anwesenden zum neuen Jahr ein Mailänderli in Schweinchenform verteilten. Nach tosendem Applaus und der Verdankung durchs Pfarrteam gab es feinen Toast mit Salat zum Zvieri. Hugo und Söffeli waren natürlich auch eingeladen und genossen zusammen mit den Gästen noch ein Plauderstündchen.

Insgesamt war die Januar-Veranstaltung wieder ein gelungener Nachmittag bei den Reformierten, der Lust macht auf mehr – wie zum Beispiel auf Spiel und Spass am Lottonachmittag im Februar oder auf das Schauspiel des Seniorentheater Lyss, das im März mit der Komödie „Öppe e Million“, zu Gast sein wird.

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