Däniken

Der Pfarreirat bei den Habsburgern im Kloster Muri

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Pfarreirat vor der Klosterkirche Muri

Pfarreirat vor der Klosterkirche Muri

Die Klosteranlage Muri ist in der Hügellandschaft des Freiamtes weitherum sichtbar. Die Gründung geht auf das Jahr 1027 zurück. Die Gräfin von Lothringen mit ihrem Gatten Graf Radebot von Habsburg stifteten auf ihren Ländereien das Kloster. Über 800 Jahre beteten und arbeiteten hier Benediktinermönche. Der ehemalige Bezirkslehrer Peter Hägler (begnadeter Erzähler) besichtigte mit uns die Kirche, welche vor 1000 Jahren als einfache romanische Kirche gebaut wurde. In den Jahren 1695 -1697 wurde sie mit einer Kuppel von 20 Meter Spannweite erweitert, einem sogenannten Oktagon. In dieser Zeit wurde sie mit Rokoko ausgestattet und mit barocken Deckenbildern versehen. Hinter dem spätbarocken Gitter aus Konstanz verbirgt sich das Chorgestühl mit seinen Schnitzereien. Der Chorraum mit dem Gestühl und dem Hochaltar war nur den Mönchen vorbehalten. 

Weiter ging es durch den Kreuzgang mit seinen wertvollen Renaissance-Glasscheiben, welche vom Kanton Aargau zur Verfügung gestellt wurden.

Nach dem eindrücklichen Besuch der Kloster-Anlage und dem Eintauchen in die Habsburger-Geschichte durften wir noch ein feines Mittagessen geniessen. Grossen Dank gebührt Andrea Flubacher, welche diesen Ausflug organisierte.

Jolanda Emmenegger

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