Dietikon

Dietiker-Senioren-Wanderung vom 12. September 2019 Zugerberg

megaphoneaus DietikonDietikon

Dietiker-Senioren-Wanderung vom 12. September 2019 Zugerberg

Gut ausgeschlafen versammelten sich 28 Seniorenwanderinnen- und Wanderer um 10:45 h am Bahnhof Dietikon. Der Wanderleiter Kurt Kubli versprach uns ein Traumwetter, so bestiegen wir frohen Mutes den Zug nach Zürich-HB, dort erwartete uns nach kurzer Umsteigezeit der IR 75, Richtung Luzern. Pünktlich um 11:35 h setzte er sich in Bewegung und wir machten uns bequem für die nächsten 30 Minuten Fahrt nach Zug. Doch nach wenigen Metern hielt der Zug völlig unerwartet wieder an. Was ist passiert war aus den Wandergesichtern fragend zu lesen. Nach einigem Rätselraten war aus dem Lautsprecher zu vernehmen: Der Zug nach Luzern verspätet sich auf unbestimmte Zeit wegen technischen Problemen. Nun verzog sich die Miene unseres Wanderleiters, das ganze Programm kann über den Haufen geworfen werden, wenn wir nicht rechtzeitig Bus und Bergbahn in Zug erreichen. Auch bei den Zugbegleitern machte sich eine gewisse Nervosität bemerkbar als 2 orange bekleidete SBB-Techniker unseren Wagen betraten und im Eingangsbereich die Abdeckungen der Schaltanlagen entfernten. Das Licht ging aus und er wurde immer ungemütlicher. Doch bald erhielten wir neue Infos, die Türen unseres Wagens lassen sich nicht mehr schliessen. Hat die SBB zurzeit nicht schon genügend Türprobleme und jetzt steht auch noch unser Zug und kommt nicht weiter.

Zwischen Zürich und Luzern besteht ein ½-Stunden-Taktfahrplan. Unser Wanderleiter traf kurzerhand einen Entscheid: Wir nehmen den nächsten Zug nach Luzern und damit verschiebt sich das ganze Programm um je 30 Minuten. Also schnell Rucksack ergreifen und den inzwischen auf dem anderen Gleis eingetroffenen Zug einsteigen. So trafen wir mitten in der Mittagspause in Zug ein, bestiegen den bis zum letzten Platz besetzten Bus welcher uns zur Talstation der Zugerbergbahn brachte. Diese brachte uns zum Start unserer Wanderung auf 925 Meter Höhe über Meer. Kurze Information des Wanderleiters und los ging es mit einer ersten Steigung bei prächtiger Mittagssonne frisch gemähten Wiesen entlang, teilweise auch durch schattenspenden Wald Richtung Brunegg. Die Wanderung bescherte uns ein wunderbarer Ausblick auf das Zugerland und auf die umliegende Bergwelt. Auch der Glärnisch zeigt sich mit Firn bedeckt mehrmals von seiner besten Seite. Dazwischen machte sich auch ein Teil des blau schimmernden Aegerisee’s bemerkbar.

Kurz vor unserem Etappenziel durchquerten wir eine Alpwiese mit einer Schar weidenden Rindern. Diese erfreuten sich offenbar unserer Begegnung und schlossen sich kurzerhand unserer Wanderrute an. Vielleicht waren sie bereits auf den kommenden Alpabzug vorbereitet glaubten dass es jetzt losgeht. Aber unser Wanderleiter erfreute sich nicht am Zuwachs seiner Gruppe und sperrte das Zauntor nach dem Verlassen der Weide kurz entschlossen wieder zu. Trotzdem eine nette Begegnung nachdem wir auf der bisherigen Route nur wenige Wanderer begrüssen durften. Ein letzter Spurt uns schon standen wir vor einem stattlichen Gebäude von dem uns hoch oben eine schmucke Trychle mit der Aufschrift BRUNEGG begrüsste. In diesem Bergrestaurant stillten wir unseren Hunger und stellten den Flüssigkeitshaushalt wieder in Ordnung.

Gut ausgeruht war um 16:00 h Aufbruch zum letzten Abschnitt der Wanderung, nicht aber vorher uns mit einem Gruppenbild von der Alpwirtschaft zu verabschieden. Ein wenig bergauf und bergab zum Oberstock und anschliessend durch eine enge Waldschlucht erreichten wir nach knapp einer Stunde Allenwinden Busstation. Die Bahnverspätung bescherte uns wieder einen voll besetzten Bus mit Anhänger. Stehend erreichten wir den Bahnhof Zug wo wir uns zwischen einer emsigen Menschenmenge hindurch die S-Bahn nach Zürich-Altstetten bestiegen. Ab hier brachte uns die S12 wieder sicher, ohne Zwischenfall, glücklich und zufrieden wieder um 18:30 h nach Dietikon. Herzlichen Dank an die Wanderleitung Kurt Kubli und wir dürfen uns bereits auf die nächste Wanderung freuen.

Bericht: Pius Muntwiler

Bilder: Egon Otter

Meistgesehen

Artboard 1