Am Benefiz-Anlass „ELIMINATE Tetanus“ im Trafo Baden kam es zum Promiauflauf und zu 31000 Franken Spendengeld

Mit einem wörtlichen Paukenschlag begann das kulturelle Programm der Charity-Veranstaltung. Drum Conversation rissen das Publikum mit ihrem kraftvollen Trommel-Spiel mit und animierte es zum Mitmachen: Der Raum erhitze sich unter den afrikanischen Rhythmen, das Feuer der Gäste war entfacht. Das Trommeln machte Appetit auf das Dinner im Trafo Baden, das Gang für Gang zwischen den Kulturhäppchen serviert wurde.

Gutes tun kann einfach sein: Mit dem Erlös des Abends und weiteren Sammelaktionen wird ein internationales Projekt unterstützt, das sich dem Kampf gegen mütterlichen und frühkindlichen Tetanus verschrieben hat. Der Anlass fand unter dem Patronat der Kiwanis-Clubs Bremgarten, Frick und Lenzburg und der Unicef statt. Das Projekt „ELIMINATE Tetanus“ stellt weltweit lebensrettende medizinische Versorgung bereit. Denn noch immer sterben jährlich 60‘000 Babys und Mütter an Starrkrampf. Regierungsrat Stephan Attiger bedankte sich in seinem Grusswort für die geleistete Arbeit der Veranstalter und rief die Zuschauer an, sich weiterhin für gute Zwecke zu engagieren.

Die fast ausverkaufte Wohltätigkeitsveranstaltung wurde von Unicef-Botschafter Kurt Aeschbacher moderiert, der mit Leidenschaft und Empathie durch den Abend führte. Als „Sonnenschein unserer Landes“ kündigte Aeschbacher den nächsten Showact an: Marc Sway. Der Entertainer sang „Love, Love, Love“-Songs wie „Serverina“ und entzückte das Publikum.

Unicef-Geschäftsführerin Elsbeth Müller sagte im Gespräch mit Aeschbacher: „Es ist wichtig, dass sich Menschen solidarisieren und dass diejenigen, die viel haben, etwas an die Bedürftigen abgeben.“ Bereits sind in der Schweiz 1.35 Mio. Franken zusammengekommen. Stolz verkündete das OK, dass mit diesem Anlass weitere 31000 Franken für „ELIMINATE Tetanus“ dazugekommen sind.

Der heimliche Favorit des Abends war der Badener Wort-Jongleur und treffsichere Beobachter Simon Libsig, der dem beeindruckten Publikum mit „Usem Aargau“ viele Lacher entlocken konnte und mit „Ich bin rich“ auch Denkanstösse mit nach Hause gab: „Ich han Gebühresäck und s’tüüre Bschteck / Ich han es Bett, ich gang in Mac / Ich han e Badwanne und e Bratpfanne (…) / und ich verdubble vell zvell Zit uf facebook / Aber hey, lug, ich bin riich, s’isch mer glich, ich han Wlan... / Ich han so vell, dass ich’s chum no gseh chan...“

Werner Rufli