Gretzenbach

Ein Tag mit dem Cevi Gretzenbach in Indien – Lagertag 2

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Der russische Wissenschaftler Wladimir behauptet in 6 Tagen um die Welt reisen zu können. Der Cevi Gretzenbach begleitet ihn auf seiner Reise, um herauszufinden, ob dies wirklich möglich ist.

Am Montag traf der Cevi auf den russischen Erfinder Wladimir und zwei Wissenschaftlerinnen. Wladimir will mit seiner selbst gebauten Maschine in nur 6 Tagen einmal um die Welt reisen. Die beiden Wissenschaftlerinnen bezweifelten sein Vorhaben und spotteten nur über ihn. Schlussendlich schlossen sie eine Wette ab und verabredeten sich für in 6 Tagen, also samstags wieder in Olten am Bahnhof. Der Cevi Gretzenbach machte sich anschliessend mit Wladimir auf den Weg nach Russland in seine Werkstatt. Nachdem die erste Reise gut überstanden war, die Zelte bezogen und alle Teilnehmenden mit einem leckeren Abendessen gestärkt waren, lehrte Wladimir uns einige Dinge über sein Herkunftsland, Russland. Bevor die Lagerteilnehmenden sich für die Nachtruhe in die Zelte begaben, präsentierte Wladimir sein Teleporter. Der ganze Cevi Gretzenbach ging daraufhin in die Maschine, um mit Wladimir nach Indien zu reisen.

Am darauffolgenden Morgen erwachte das Lager in Indien. Nach einer erfrischenden, langen Runde Sport am Morgen, um wieder Energie zu bekommen assen die Lagerteilnehmenden ein leckeres, ausgewogfenes Frühstück. Dabei bekam der Cevi einen spontanen Besuch von einem indischen Vater mit seinen beiden wunderschönen Töchtern. Er bat uns, ihnen einen gemütlichen Aufenthaltsort für einen Tag zu geben. Als Dank dafür, wollte er uns am Nachmittag seine indische Kultur näherbringen. Da der Cevi Gretzenbach sich überhaupt nicht mit der indischen Kultur auskannte und sich vor der Familie nicht blamieren wollte, bereiteten die Cevianer und Cevianerinnen sich auf das indische, kulturelle Unterhaltungsprogramm vor. In den fünf Cevigruppen studierten die Lagerteilnehmenden Theater, Musikstücke und verschiedene Tänze ein. Nicht nur die Cevianerinnen und Cevianer wollten einen guten Eindruck hinterlassen, sondern auch die Küche gab sich besonders Mühe und servierte zum Mittagessen ein exklusives Curry! Die indische Familie war von da an begeistert von den Fähigkeiten der Cevi Gretzenbach. Am Nachmittag fanden verschiedene Workshops über Indien statt. So lernten die Kinder etwas über die Tierdiversität, verschiedene Kochdüfte (Gewürze), indische Körperbemalung und kulturelle Details verpackt in Spiel und Spass. Zum abschliessenden Festmahl zauberte uns die beste Küchencrew leckere, indische Nudeln auf den Tisch. Nachdem am Abend alle gesättigt waren, durften die Gruppen endlich ihre einstudierten Darbietungen vom Morgen vorführen. Der gewagte Start mit einer perfekten indischen Tanzeinlage machte die Gruppe Batseba. Sie entschieden sich dazu, ein Video nach zu tanzen. Die Gruppe Titus und Hiob ahmte das Bild nach und bot ebenfalls eine indische Tanzchoreografie, jedoch selbst einstudiert ohne jegliche Hilfe.  Abraxas führte zur Abwechslung ein Druidentheater vor. Dabei handelt es sich um eine vorgelesene Geschichte, die mit Schauspielern aus dem Publikum vorgeführt wird. Sirion präsentierte einen weiteren Tanz, bei dem die Zuschauer tatkräftig Unterstützung leisten konnten. Nach dem rhythmischen Bewegungsworkout war noch die letzte Gruppe Samaria an der Reihe. Die jüngste Cevigruppe der Mädchen zeigte uns als prickelnder Abschluss eine kombinierte Aufführung bestehend aus Tanz- und Musikshow. Die indische Familie war von unseren Aufführungen dermassen begeistert, dass sie sich einen gemeinsamen Tanz wünschten mit allen Lagerteilnehmenden. Dies befolgten wir umgehend und formatierten uns in einem Kreis. Nachdem alle vom intensiven Tanzprogramm erschöpft waren, schenkte uns die indische Familie ein Dessert. Als krönender indischer Abschluss besammelten wir uns am Lagerfeuer um gemeinsamen zu singen und den Abend ausklingen zu lassen. Den Tag beendeten wir wie immer mit einer Reise im Teleporter mit Wladimir. Erschöpft in Australien angekommen, versetzen wir uns in die Träume. Weitere Reiseziele sollten sein: Mexiko, Schottland und zuallerletzt wieder zurück in die schöne Schweiz.

Lena Münger

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