Eine bunte Schar von ganz jungen und etwas älteren Bergsteigerinnen und Bergsteiger traf sich am Samstag in Realp. Nach einer Stärkung in einem Restaurant fuhr die Gruppe mit den Autos noch etwas hoch, um dann den Hüttenanstieg unter die Füsse zu nehmen. Wer nun meint, es ginge bei einem Hüttenanstieg darum einfach schnell auf die Hütte zu kommen lieg bei einem Familienbergsteigen völlig falsch. Schliesslich gibt es auf und nehmen dem Weg so viel zu entdecken. So haben die Kinder nicht nur ungezählte Schmetterlinge und ganz viele besonders schöne Steine gesehen, nein es wurde sogar ein Frosch gesichtet. Da spielt es auch keine Rolle, wenn der Anstieg nicht 3/4h sondern halt etwas länger dauert.

Nach dem Mittagessen auf den Witenwasserengletscher
Nachdem sich die Gruppe in der Rotondohütte verpflegt hatte ging es wieder hinaus. Hinaus auf den Witenwasserengletscher, wo mit den Eispickeln fleissig Bäche umgelenkt wurden. Mit den Eisschrauben wurden Eissanduhren gemacht, dabei war es besonders lustig zuzuschauen wie der zentrale Eiskern aus der Eisschraube gedrückt wurde. Bald war es Zeit zur Hütte zurückzukehren, nicht aber ohne eine Spalte auch von innen besichtigt zu haben (selbstverständlich mit Seilsicherung). In der Rotondohütte verwöhnten uns dann die Hüttenwarte mit einem leckeren Z'Nacht, worauf bald die Unterkünfte aufgesucht wurden - der lange Tag mit den vielen neuen Eindrücken hat müde gemacht!

Klettern und Blurpen am Sonntag
Bei wunderschönem und auch angenehm warmem Wetter wurde zuerst geklettert. Am Nachmittag, auf dem Rückweg wurde der „Blup" besucht. Dies ist ein Schwemmebene mit ganz feinem Sand, in den man die Füsse stecken kann. Auch kann da der Bach umgeleitet werden und es kann mit dem Sand gebaut werden. Nach dem Blurp ging es weiter zum Parkplatz und von da dann mit dem Auto wieder zurück in's Unterland.

Wer selbst, ob jünger oder älter, die Rotondohütte besuchen will findet unter www.jo-sac.ch/rotondo weitere Informationen.