Rund 50 Personen besuchten den traditionellen Stein-Apéro der FDP Stadtpartei Baden auf der Aussichtsterrasse der Ruine Stein. Die beiden jungen Vizepräsidenten Tobias Auer und Oliver Steger führten gekonnt durch den Anlass. Tobias Auer betonte, dass mit dem Rücktritt von Daniela Berger als Stadträtin die bürgerlichen Kräfte in Baden gefordert seien. Die nächsten Wochen und Monate versprechen auf jeden Fall viel Spannung, so Oliver Steger. Fraktionspräsident Conrad Munz richtete den Blick auf die kommenden Herausforderungen, mit welchen sich die Stadt Baden konfrontiert sieht: Die FDP und mit ihr die bürgerlichen Parteien im Einwohnerrat haben sich auf eine sehr steife Brise ausgerichtet. Im Stadtparlament haben die bürgerlichen Parteien noch eine knappe Mehrheit. Im Stadtrat ist das Fehlen des zweiten FDP Sitzes deutlich spürbar. Von den 7 Sitzen gehören nur 3 zur bürgerlichen Seite. Sorgen bereitet den Bürgerlichen die Entwicklung der städtischen Finanzen. Grosse Investitionen auf der einen Seite - Schulraumplanung, Kurtheater, um nur zwei zu nennen - sowie stagnierende resp. sinkende Steuereinnahmen auf der anderen Seite.

Doch nicht nur kommunale Brennpunkte wurden angesprochen. Philippe Gubler, begrüsste mehrere Kandidatinnen und Kandidaten für die Nationalratswahlen im kommenden Oktober. Es zeigt sich, dass die FDP Aargau eine sehr starke Liste für die Nationalratswahlen stellt. Die Kandidatinnen und Kandidaten bringen dank ihrer beruflichen sowie kommunalen, kantonalen oder nationalen politischen Tätigkeiten ein breites Spektrum an Erfahrungen mit.