Kanti Baden Über 200 Teilnehmer am internationalen Mathematikwettbewerb Känguru

Bei der zwölften Austragung des Känguru-Mathematikwettbewerbs an der Kanti Baden beugten sich mehr als 200 Schülerinnen und Schüler über mathematische und logische Probleme. 40 Klassen des Gymnasiums, der Wirtschaftsmittelschule und der Informatikmittelschule beteiligten sich in zwei Altersstufen am internationalen Kräftemessen. Abgesehen vom Reiz des Wettbewerbs verspürten die jungen Leute schlicht Freude an Wurzeln, Kegeln, Würfenl und Durchschnitten. Die kniffligen Aufgaben wurden wiederum an der Berliner Humboldt-Universität ausgedacht. Für die 30 Aufgaben standen 75 Minuten zur Verfügung. Als Hilfsmittel zugelassen waren der eigene Kopf, ein Stift und Notizpapier.

Entstanden ist „Känguru“ im Jahre 1978 in Australien, deshalb der exotische Name. Ziel war es, das Interesse und die Lust am mathematischen Denken zu wecken und zu fördern. Es geht um das genaue Beobachten, das Feststellen von Analogien, das Prüfen und Abwägen von Lösungswegen, und so weiter. Diese Tüftelarbeit scheint vielen Jugendlichen zu gefallen, sie fühlen sich gefordert und das Entdecken einer schönen Idee befriedigt und bereitet Freude. Der Erfolg war derart gross, dass die Idee von anderen Ländern übernommen wurde. Mit dem „kangarou des mathématiques“ in Frankreich fasste der Wettbewerb 1991 in Europa Fuss. Schweizweit nehmen gegen 20‘000 Schülerinnen und Schüler teil, weltweit wird mit 6,3 Millionen Teilnehmern gerechnet.

Bis Anfang Juni werden die Korrekturen und Resultate aus Berlin erwartet. Viele Teilnehmer interessiert die Spezialwertung „längster Känguru-Sprung“, in der bewertet wird, wie viele Aufgaben in Serie richtig gelöst wurden. Der Känguru-Wettbewerb ist Bestandteil der Förderung von Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik an der Kanti Baden.