Unter diesem Titel nahm die Vereinigung Christlicher Unternehmer (VCU) einen Augenschein im neusten Hotelprojekt in Baden. In den altehrwürdigen Hallen 37/38, wo einst Hunderte von BBC-Mitarbeitenden Elektroapparate herstellten, wird Ende September der Baggerzahn zubeissen. Unternehmer und Initiant Werner Eglin stellte seine Gruppe vor und zeigte auf, wie eine schnelle Erneuerung in der regionalen Gastround Hotellerieszene realisiert wird. Nun steht der Spatenstich für ‚Trafo 2.0’ bevor. Und auch ein Abstecher nach Aarau ist geplant.   

Eigentliche Mutter der heutigen Eglin Group ist die 1991 gegründete Eglin Elektro Baden. Seither hat sich der ehemalige kleine Handwerksbetrieb zu einem KMU mit 25 Firmen und gegen 450 Mitarbeitenden entwickelt. Heute wird der Elektro- und Kommunikationsbereich von Sohn Oliver geleitet, während Immobilien, Restauration, Hotels und Wellness in der Werner Eglin Holding zusammengeführt sind und von Werner Eglin selbst geführt werden.

„Bauchgefühl ist wichtig“

Das jüngste Kind der Eglin Group steht am Limmatufer in Ennetbaden: der „Hirschen“. Mit Eigentumswohnungen, Hotelzimmern, einem Bistro und Private Spas zieht es mit dem Limmathof, dem Goldenen Schlüssel und dem Schweizerhof Gäste ins schöne Bäderquartier. Wie im „Hirschen“ hat die Eglin Group bereits im Blue City-Hotel oder am Schlossbergplatz mit Liebe zum Detail um- und ausgebaut. Immer mit Fokus darauf, Baden einen Mehrwert zu bringen. „Etwas machen“, so Werner Eglin, „füllt mich am besten aus. Und am liebsten befasse ich mich mit verfahrenen Situationen. Dabei muss unter anderem das Bauchgefühl stimmen.“

Trafo 2.0: Startschuss Ende September

Am 29. September 2012 fällt der Startschuss zum Trafo 2.0. Das Projekt umfasst 32 Wohnungen, 80 Hotelzimmer, Bar, Restaurant und einen Eventbereich. Eine grosse Indoorhalle ist während 300 Tagen im Jahr öffentlich zugänglich. Dieser Raum wird für Ausstellungen, Events oder auch einfach zum Verweilen genutzt werden können. Der Bezug ist für 2014 geplant.

„Als Badener bin ich überrascht vom Goodwill der Aarauer!“

Mit seiner neusten Idee nimmt sich Werner Eglin einem problematischen Objekt der Kantonshauptstadt an: der „Kettenbrücke“. Ein Boutique-Hotel mit einem Restaurant soll in die bestehenden Gebäudestrukturen eingebettet werden. Die Pläne wurden von den Behörden positiv aufgenommen und auch in der Bevölkerung findet das Projekt Anklang, gab es doch keine einzige Einsprache. „Ich spüre in Aarau überraschend grossen Goodwill!“, so Eglins Kommentar.

Respekt, Fairness, Verantwortung

Mit Anlässen zu aktuellen Themen fördert die VCU den Erfahrungs- und Meinungsaustausch unter den Mitgliedern sowie mit Fachleuten und interessierten Gästen. Hauptfokus ist laut VCU-Präsident Louis Dreyer dabei das «Wirtschaften mit Werten». Ziel der Vereinigung ist es, ihren Mitgliedern unternehmerische, gesellschaftliche und ethische Impulse zu vermitteln und dabei ihre Verantwortung im Umgang mit der Gesellschaft und der Welt wahrzunehmen. Dies ganz nach dem Motto: «Respekt – Fairness – Verantwortung».

VCU AG/SO