Ein Spital, 25 Berufsausbildungen. Das Kantonsspital Baden zeigte am vergangenen Samstag über 700 Besucherinnen und Besuchern wie der Einstieg in die Spital-Berufswelt klappen kann.

Verbände anlegen und dann alles elektronisch im Patientendossier erfassen. Die Arbeit von Fachfrauen / Fachmänner Gesundheit und Pflegefachpersonen ist abwechslungsreich und herausfordernd. Das konnten am vergangenen Samstag über 700 Besucherinnen und Besucher im KSB Baden erleben, das ganz im Zeichen der Ausbildung stand.

Entscheid für Ausbildung
Der Zeitpunkt war nicht zufällig gewählt. Denn viele Schülerinnen und Schüler stellen in diesen Monaten die Weichen für ihre berufliche Zukunft und entscheiden sich für eine Ausbildung. Deshalb konnten sie und andere Interessierte am Tag der Ausbildungen die verschiedenen Berufsausbildungen kennenlernen, die am KSB angeboten werden. Und das sind nicht wenige. Neben den bekannten Pflegefachpersonen können auch Berufe erlernt werden, die man nicht auf den ersten Blick mit einem Spital verbindet: Logistiker, Kaufmann, Koch oder Textilpflegerin. Insgesamt 25 Berufsausbildungen stehen zur Auswahl.

Balancieren und eine Geburt mitverfolgen
An 16 Ständen informierten Fachpersonen und Lernende/Studierende über ihr Berufsbild, informativ und anschaulich. So zeigten Hebammen an einer Puppe wie eine Geburt abläuft. Oder angehende Physiotherapeutinnen erklärten ein Balancegerät, das die Besucherinnen und Besucher gleich selber testen konnten. Preisgekrönte Köchinnenlernende sorgten für Stärkung zwischendurch.

Tipps und Fotos rund um die Bewerbung
Neben den konkreten Berufsbildern gab es für die künftigen Lernenden und Studierenden aber auch praktische Tipps für ihre Bewerbung. In einem professionellen Fotostudio liessen sie Bilder für ihren Lebenslauf machen. Eintritt leicht gemacht mit „Lplus“, der Vortrag Bewerbungsstress abzubauen war ein voller Erfolg.

Investition in die Zukunft
Aber nicht nur für die Jugendlichen auch für das KSB sind solche Tage wichtig. Das KSB ist einer der grössten Arbeitgeber in der Region. Insgesamt 237 Lernende und Studierende sichern auch in Zukunft das Wohl der Patienten/innen. „Die Jungen sind unsere Zukunft. Wir bemühen uns aktiv darum, dass wir auch künftig genügend Personal haben werden“, sagt Bildungskoordinatorin Monika Wieland. „Damit wird auch die Gesundheitsversorgung für die Region gesichert.“