Nach einem glimpflich verlaufenen Unfall, der leicht hätte schlimmere Folgen haben können, bin ich auf der Notfallstation des KSB gelandet. Schon bald stand ich – bestens verarztet – mit Gehstöcken ausgerüstet an der Bushaltestelle, um nach Hause zu fahren. Die Stöcke benötigte ich genau einen halben Tag, denn bereits am nächsten Tag konnte ich mich wieder ohne bewegen. Was tun mit den Stöcken? Natürlich zurückbringen, damit sie weiteren Patienten nützlich sein können. Aber das ist offensichtlich nicht erwünscht. Die Stöcke seien Einwegmaterial. Die Versicherung zahle das. Für mich sei dies also kein Problem, wurde mir beschieden. Doch für mich ist dies ein Problem und ein grosser Ärger zudem. Auf Ricardo werden wohl darum massenweise Gehstöcke zum Verkauf angeboten, alle vom selben Typ. Was ist hier falsch?

Peter Züllig, Rütihof