Bevor der KSB-Neubau in Angriff genommen werden kann, müssen 230‘000 Kubikmeter Erde entfernt werden. Das Aushubmaterial wird grösstenteils nach Schafisheim verfrachtet, wo eine Deponie rekultiviert wird. Den Zuschlag für dieses Baulos erhielt die Firma Birchmeier Bau AG aus Döttingen.

Insgesamt bewarben sich fünf Unternehmen auf die öffentliche Ausschreibung für die Aushubarbeiten für den KSB-Neubau. Die Birchmeier Bau AG erfüllte sämtliche Vergabekriterien und unterbreitete das finanziell attraktivste Angebot. Die Kosten für die Aushubarbeiten belaufen sich auf über acht Millionen Franken.

 „Es freut uns, dass wir mit der Firma Birchmeier eine Lösung finden konnten, die ökologisch sehr nachhaltig ist“, sagt KSB-CEO Adrian Schmitter. Ein Teil des Aushubmaterials wird auf dem KSB-Gelände zwischengelagert und später für die Modellierung der Umgebung des Neubaus genutzt. Der weitaus grössere Teil hingegen landet in einer Deponie in der Region, die so rekultiviert werden kann.

Für den Abtransport des Aushubmaterials werden rund 19‘000 Lastwagen-Fahrten notwendig sein. Zum Einsatz kommen ausschliesslich Camions, welche die umweltfreundliche EURO-6-Norm erfüllen und somit modernsten Ansprüchen genügen.

Spatenstich am 31. August 2018

Die Aushubarbeiten werden nach dem Spatenstich vom 31. August 2018 in Angriff genommen und dauern rund ein Jahr. So lang diese Zeitspanne auf den ersten Blick erscheinen mag, so effizient ist die Vorgehensweise, die sich dahinter verbirgt: Der Aushub auf der 140 mal 170 Meter umfassenden Fläche erfolgt gestaffelt, sodass gleichzeitig Erdsonden und Bohrpfähle in den Boden getrieben werden können.

Danach wird das neue Spitalgebäude rasch Konturen annehmen und über insgesamt sieben Stockwerke in die Höhe schiessen. Die Inbetriebnahme des KSB-Neubaus ist für das Jahr 2022 geplant.

Bis dahin wird die Zu- und Abfahrt zur Baustelle über eine eigens errichtete Einbahnstrasse erfolgen. Mit dieser separaten Verkehrsführung ist gewährleistet, dass das Areal des KSB nicht überlastet wird und dass die Ambulanzen des Rettungsdienstes und der ÖV jederzeit freie Fahrt haben.

Verlassen werden die Lastwagen die Baustelle über eine Radwaschanlage und anschliessend über die ausgebaute Forststrasse durch den Wald. So gelangen sie auf die Autobahn, ohne durch dicht besiedelte Wohngebiete zu fahren.