Baden

Mit „Tanz“ bewegte das Symphonische Blasorchester Baden sein Publikum

megaphoneLeserbeitrag aus BadenBaden

Während am 14. Mai das Tanzfestival in Baden die Bevölkerung zum Tanzen einlud, lud die Stadtmusik zum Konzert. Trotz des Programmtitels “Tanz” durften die Zuhörer/innen sitzen bleiben, während die Musiker/innen mit Tanzmelodien und Rhythmen aus verschiedensten Epochen, Stilrichtungen und Ländern die Luft in der Aula der Kanti Baden in Schwingung brachten.

 Einen fulminanten Auftakt stellten die Cosack Dances des im Tessin lebenden Komponisten Franco Cesarini dar.  Mit mal schweren, breiten Klängen und dann wieder dahingaloppierenden Melodien enführten sie das Publikum in die russische Steppe.  Moderatorin Nadine Garnitschnig - Müller moderierte informativ und charmant durch den Abend. Die Musiker zeigten Vielseitigkeit und interpretierten Stücke aus der Welt des Baletts, wie „Les Papillons" von Coby Lankester oder die Polka „The Bolt" von Dimitri Schostakovich ebenso gefühlvoll wie das von Richard Wagner für die Fürstin Metternich komponierte „Albumblatt".  Die „Four Norfolk Dances" von Phillip Sparke erinnerten an traditionelle Melodien und volkstümliche Tänze aus dem rauhen Nordosten Englands während  „Little Tango Music" von Adam Gorb,  dramatisch und artikuliert gespielt, Bilder vom melancholischen und verführerischen Tanz aus Argentinien heraufbeschwor.

Das Publikum applaudierte den Musikern begeistert zu. Die Stadtmusik bedankte sich mit zwei rasanten Zugaben. Im irischen Werk „A hundred thousand Welcomes"flogen die Finger geradezu über die Instrumente und mit „La Fanfare du Printemps"  von Joseph Bovet erklang ein Freiburger Marsch zum krönenden Abschluss.

Danach genossen Zuhörer/innen und Musiker/innen  gleichermassen den gelungenen Konzertabend bei Kaffee, Kuchen und Hotdogs.  In angeregten Gesprächen, auch über die kommenden Konzerte, am 1. August auf dem Theaterplatz, am 28. August gemeinsam mit der Jugendmusik auf der Baldegg und am 12. Nov. in der katholischen Kirche Baden, klang der Abend langsam aus.

Hilke Andersson

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