Vom 20.bis 22. Juni fanden zum 2.Mal die nationalen Aktionstage zum Thema invasive Lebewesen statt. In der ganzen Schweiz fanden über hundert Anlässe statt, die meisten in der Bekämpfung von invasiven Pflanzen an ökologisch wertvollen Standorten. Das Thema schaffte es aber nicht auf die Frontseiten der Tagespresse, obwohl die Neobiota, wie die standortfremden Tier- und Pflanzenarten auch genannt werden, der zweitwichtigste Grund für den Rückgang der Artenvielfalt darstellen.

Auch der Natur-und Vogelschutzverein Baden /Ennetbaden (Navo) hatte einen Arbeitstag angesagt. Eine motivierte Gruppe verbrachte den Samstagvormittag mit dem Entbuschen eines Waldweihers auf der Baldegg, um mehr Sonnenlicht auf die Tümpel zu erlauben. Es ging vor allem darum 2 dominierende invasive Pflanzen, die kanadische Goldrute und das drüsige Springkraut, zu entfernen und Platz zu schaffen für langsamer wachsende Arten. Die standortfremden Pflanzen sind hartnäckig. Der Navo aber auch. Am 17. August wird nachgehakt. Wer Lust hat, einen Vormittag im Wald zu verbringen, ist herzlich willkommen, sich der Truppe anzuschliessen! Infos unter www.navobaden.ch