Olten

Procap Kanton Solothurn feierte Weihnachten

megaphoneLeserbeitrag aus OltenOlten
Die Anwesenden warten aufs Essen.

Hungrig?

Die Anwesenden warten aufs Essen.

Vizepräsident Urs Nyffeler begrüsste die zahlreich erschienenen Anwesenden im Restaurant Bornblick in Olten. Speziell hiess er Pfarrer Kai Fehringer, das Männer-Vokalensemble Belo- Mir aus Minsk, Hauptstadt von Weissrussland, die Mitglieder und Begleitpersonen sowie Samariterin Dolores Lorenz willkommen. Einige Mitglieder mussten sich krankheitshalber entschuldigen.

Ruedi Gugger, Organisator der Engagements des Ensembles, traf vor einigen Jahren den Kosakenchor beim Singen in Basel. Er organisiert jedes Jahr 10 bis 15 Engagements. Belo Mir heisst übersetzt: weisser Frieden.

Das Bornblick-Team hatte den Saal wiederum sehr festlich geschmückt. Der Chor kam erstmals zum Einsatz mit „Wenn ich ein Glöcklein wär“, „Ave Maria“, und „Die Legende von den 12 Räubern“. Die kraftvollen Stimmen der fünf Sänger kamen voll zur Geltung.

Elisabeth Schenk las die Weihnachtsgeschichte „Schnee vo geschter“ von Alex Kurz. In der Nacht hats geschneit. Ein Mann schaufelte frühmorgens den Schnee, welcher vom Schneepflug auf seinem Garagenplatz deponiert wurde, zum Eingang des Nachbarn. Es wäre sonst nicht möglich gewesen, mit dem Auto wegzufahren. Als der Nachbar am Morgen die Bescherung sah, staunte er nicht schlecht, als er den grossen Schneehaufen im Garten sah. Er war sehr erstaunt, dass dieser Nachbar so etwas machte und dann erst noch auf seine Rabatte, wo Blumenzwiebeln gesetzt wurden. Der Nachbar liess sich dies nicht gefallen und schaufelte den Schnee wieder zurück vor die Garage. Einerseits, dass das Tor nicht mehr aufgeht und andererseits, dass man mit dem Auto nicht mehr hinfahren konnte. Als er nach Hause kam, steuerte er direkt auf den Schneeberg zu und hat natürlich seinen Nachbarn in Verdacht. Er kommt zum Schluss, dass er sich nichts anmerken liess und den Haufen wegräumte. Anderntags hörte er am Morgen ein feines Rauschen. Regentropfen schlugen an die Scheibe des Küchenfensters. Der Schnee von gestern ist weg, nur noch grauer Pflotsch liegt da. Nicht lange danach trafen sich die beiden Nachbarn. Einen Augenblick überlegen die beiden, ob sie auf den Vorfall mit dem Schnee nochmals reden sollen. Sie entschliessen sich aber, so zu tun, als wäre nichts gewesen. Die Sache mit den Blumenrabatten ist nicht mehr der Rede wert, die Geschichte mit dem Garageplatz – Schnee vo geschter.

Das stimmgewaltige weissrussische Männervokalensemble sang als weitere Darbietungen „Abendglocken“, „fröhliche Weihnacht überall“ und andere Leckerbissen

Pfarrer Kai Fehringer aus Olten freute sich sehr, heute unter  uns zu weilen. Er kam auf die Wiederholung der verschiedenen Festtage. Man brauche die Advents- und Weihnachtszeit, Ostern, Pfingsten; die ganzen Feste wiederholen sich jederzeit. Man könnte doch auch nur alle zwei Jahre feiern, dann wäre es etwas entspannter. Der Sinn von Weihnachten ist, dass ein kleines Kind geboren wird. Es ist etwas Mensch geworden bei der Geburt. Das kann jeden Tag passieren. Auf einmal merkt man, es geht wie ein Türchen auf. Die Situation hat sich geändert. Im ganz Kleinen  ist etwas Wunderbares passiert. Schon dass es Menschen gibt, die für uns da sind, das ist auch ein bisschen Weihnachten. Gott ist die Liebe und nichts anderes. Er lädt alle ein, zu lieben - immer wieder aufs Neue. Kai Fehringer wünscht allen eine schöne Adventszeit.

Die Sänger stimmten in das Lied „Ich bete an die Macht der Liebe“ ein; anschliessend folgte das bekannte „Kalinka“.

Nach einer kurzen Pause servierte das Bornblick-Team ein feines Essen und als Dessert ein Caramelköpfli.

Elisabeth Schenk

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