Baden

Reaktionen auf die Haifischaffäre mit Fischgeruch

megaphoneaus BadenBaden

Mit Bedauern für Reto Schmid habe ich die Geschichte in den Medien verfolgt und kann nur den Kopf schütteln.

Nur weil jemand politisch aktiv ist, heisst das noch lange nicht, dass man auf dieser Person in aller Öffentlichkeit rumtrampeln soll und darf. Es gibt noch immer die Grenzen des guten Geschmacks. Was gerade gegen Reto Schmid läuft, ist leider ziemlich grenzwertig. Dieses ganze selbstgefällige Bashing stinkt einfach zum Himmel, und von diesen aufgebauschten Badener Pseudoskandälchen hatten wir wirklich mehr als genug.

Es war nur ein einziger geschützter Fisch. Es war ein Fehler. Er hat sich entschuldigt. Er tut es nicht wieder. Das reicht. Und jetzt denkt doch mal nach, was bei Fischern alles in den Fangnetzen hängen bleibt und trotz Tierschutz nicht wieder ins Wasser geworfen wird. Wenn man die Lautstärke des Onlinegezeters anschaut, könnte man meinen, Reto Schmid stehe exemplarisch für die Ausrottung von diversen Meerestierarten.

Ein Wort an unsere entrüsteten Wohnzimmerlöwen und -löwinnen: Was tut Ihr denn Tolles, um die Welt zu retten? Auf dem Sofa liegen, in irgendein Display starren und online rumpöbeln? Wird dadurch irgendetwas besser ausser Eurer Stinklaune?

Andrea Libardi, Einwohnerrätin FDP Baden

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