Spreitenbach

Rund um den Baldeggersee mit Einkehr im Kloster

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Am Mittwoch 19. August wurde die Wanderung nachgeholt, welche eigentlich im März hätte stattfinden sollen und wegen Covid 19 abgesagt wurde. Auf dem Programm stand eine Tour rund um den Baldeggersee, an welcher 35 Wanderinnen und Wanderer plus 1 Hund teilnahmen. Mit Umsteigen in Lenzburg fuhr man mit der S-Bahn nach Hitzkirch zum Ausgangspunkt der Wanderung. Nach dem Aussteigen marschierte man in die Dorfmitte von Richensee wo durch die Wanderleitung einiges über den Ort und den Baldeggersee zu erfahren war. Unter anderem, das Richensse das Stadtrecht hatte, jährlich vier Märkte abhielt und Amtshauptort wurde. In seiner Blütezeit war Richensee grösser als das Nachbardorf Hitzkirch. Ein besonderes Wahrzeichen ist der 1237 erbaute Megalithturm. Der Baldegger-see liegt in einem landwirtschaftlich intensiv genutztem Gebiet und war dadurch einer Belastung durch Überdüngung ausge-setzt. Als weltweit erster See wird er seit 1982 künstlich belüftet, um den Sauerstoffgehalt anzuheben. Rund um den See besteht eine Naturschutz-zone und es besteht ein Fahrverbot für die Schiffe. Anschliessend marschierte die Wanderschar dem linken Seeufer entlang Richtung Hochdorf. Die ersten Kilometer auf einem Radweg und nachher über die Wiesen direkt am Wasser. Kurz vor zwölf Uhr stand man vor dem imposanten, im Jahre 2009 total renoviertem Kloster Baldegg. Hier war im «Klosterkafi» zum Mittagessen aufgedeckt. Im modern eingerichteten Speisesaal wurde die Wanderschar von den Klosterfrauen mit einem exzellenten Mittagessen verwöhnt. Nach Dessert und dem obligaten Kaffee sass man noch etwas draussen an der Sonne, bevor zur Nachmittagswanderung gestartet wurde. Und nun ging es dem rechten Seeufer entlang, vorbei an der Badi in Gelfingen, zurück nach Hitzkirch. Nach rund zwei Stunden Wanderzeit war man wieder in Hitzkirch und hatte noch genügend Zeit für einen Umtrunk im Restaurant Löwen. Nach einem kurzen Marsch zum Bahnhof musste nicht mehr lange auf die S-Bahn gewartet werden, welche die Wanderschar zurück nach Killwangen-Spreitenbach brachte.

                                                     Wandergruppe Spreitenbach

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