Der Rotaryclub Baden-Rohrdorferberg sorgte durch die Finanzierung der
Logistik dafür, dass sechs Tonnen Babynahrung an Kinder in der
kriegsgeplagten Ukraine verteilt werden konnten – statt vernichtet zu
werden.
Eine nicht alltägliche Anfrage erreichte den Rotary Club Baden-Rohrdorferberg
über ein Mitglied: Aufgrund eines Namenswechsel eines Hero-Babynahrungsmarke
konnten sechs Tonnen Babynahrung nicht mehr verkauft werden.
Hero hat über verschiedene Hilfsorganisationen versucht, die tadellose Ware zu
verschenken, fand aber keinen Abnehmer. Schliesslich musste es auch schnell
gehen, die Kindernahrung war nur noch etwa sechs Monate haltbar.
Auf Vermittlung des Rotary Clubs Baden-Rohrdorferberg konnte die Schweizer
Hilfsorganisation «Hoffnung für Kinder in Not» gefunden werden, welche die
Verteilung der Ware in der Ukraine organisiert. Der Transport wird über eine
internationale Speditionsfirma abgewickelt, finanziert vom Badener Rotary Club.
Mit einem verhältnismässig geringen finanziellen Engagement konnte so
zahlreichen Kindern in der Ukraine geholfen werden.