Bereits zum fünften Mal  fand das Frühlingslager des Schulhauses Hasel statt. Sieben Lehrpersonen und vierzig Kinder der 2. bis 4. Primarklassen reisten gemeinsam fünf Tage auf die Beguttenalp bei Aarau. Die Lagerwoche war geprägt von Spiel, Spass, Sport, der gelebten Gemeinschaft und guter Laune.

Nach früheren Themen wie «Detektive», «Piraten», «Indianer» und «Ritter» stand die traditionelle Ferienwoche dieses Jahr unter dem Motto «Spiele». Mitgenommen ins Ferienhaus Beguttenalp, einem über 100jährigen Gebäude mitten im Wald zwischen der Gemeinde Erlinsbach und der Kurklinik Barmelweid gelegen, wurden verschiedenste Spiele und Sportangebote. Neben dem Sport mit Fuss-, Tischtennis- und Basketbällen konnten die Kindern mit grossen Mengen Legos, Kapla oder Dominosteinen bauen und konstruieren. Sie konnten mit Cajon und Ukulele musizieren, jassen, würfeln, mit Peddigrohr Körbe flechten oder mit dem mitgebrachten Sackmesser einen Stock schnitzen. Spielanregungen aus der ganzen Welt bestimmten den Tagesablauf. Einfache, in der digitalen Welt oft in Vergessenheit geratene Spiele, wie zum Beispiel das Jo-Jo, waren beliebt. Rücksichtsvoller Umgang miteinander und Regeln des Zusammenlebens wurden in dieser Ferienwoche auf spielerische Art trainiert und gelebt.

Wanderung zum Wildpark Roggenhausen

In der Wochenmitte wanderten die Spreitenbacher Kindern vom Lagerhaus Beguttenalp oberhalb Erlinsbach zum Wildpark Roggenhausen in Aarau. Mehr als drei Stunden waren die Kinder zu Fuss unterwegs, wurden an der Aare bei der Feuerstelle «Entennest» von zwei Lehrerkolleginnen aus dem Schulhaus Hasel mit einem Feuer zum Grillieren empfangen und am Zielort von einer weiteren Lehrerin mit einem feinen Dessert überrascht.

Alltag des Zusammenlebens

Die Kinder wurden in alltägliche Arbeiten des Zusammenlebens eingebunden. Man half sich bei den Arbeiten in der Küche oder beim Putzen und Aufräumen. Eine Gruppe Kinder holte täglich beim nahegelegenen Bauernhof die frische Milch ab. Verschiedene Aufgaben – sie waren im extra angefertigten Lagerbüchlein aufgelistet – mussten erfüllt werden. Abgerundet wurde das Lagerleben jeweils mit einer Gutenachtgeschichte. Das Lagerleben machte viel Spass. Nach einer Woche kamen alle müde und gesund wieder nach Hause.

Freiwilliges Engagement

Sieben Lehrpersonen leiteten in den Ferien das Frühlingslager. Mehrere Kolleginnen aus dem Schulhaus Hasel besuchten die Gruppe und unterstützten dabei das Team. Besonders gefreut hat auch das Engagement von verschiedenen Eltern. Eine Mutter bedruckte «Caps» für alle Teilnehmenden und ein Vater fuhr mit seinem Lastwagen das Material von Spreitenbach ins Lagerhaus und zurück.

rh/sh/rb