Baden, 70. Generalversammlung der TCS Untersektion Limmattal im Trafo Baden

Der TCS kümmert sich seit Jahren um sorgenfreie Mobilität, ein gutes Zusammenspiel zwischen Strasse und öffentlichem Verkehr und für Verkehrssicherheit, insbesondere bei Kindern, Junglenkern und im Bereich der allgemeinen Fahrsicherheit. Bekannt ist der TCS traditionsgemäss aufgrund der „gelben Engel“, welche in der ganzen Schweiz, sowie partnerschaftlich verbunden auch in ganz Europa, so manchem Autofahrer mit ihren Patrouille-Diensten zur Weiterfahrt haben verhelfen können. Die Quote liegt bei über 80 %.

Walter Böhlen, Präsident der TCS Untersektion Limmattal, weiss, welche Bedeutung und welchen Beliebtheitsgrad die einmal jährlich stattfindende Generalversammlung bei den TCS-Mitgliedern hat. So war es auch nicht verwunderlich, dass der Trafosaal in Baden bis auf den letzten Stuhl ausgebucht war, als der Vorstand am letzten Samstag zur 70. Generalversammlung aufrief.

Zusätzliche Ehre gedieht dem Anlass an, indem der TCS Zentralpräsident, Peter Goetschi, und der Präsident der TCS Sektion Aargau, Thierry Burkart, über ihr tatkräftiges Engagement in den Bereichen Ausbau der A1 im Kanton Aargau auf sechs Spuren, zweiter Gotthardtunnel, Limmattalbahn und natürlich in der vereinsintern Umstrukturierung berichteten.

Dass die TCS Untersektion Limmattal als Verein nicht nur an der Generalversammlung, sondern auch unter dem Jahr lebt, bewies der Jahresbericht des Präsidenten, wo von den unter dem Jahr stattfindenden Anlässen wie Stadtführung mit Spanferkelessen, Familienwanderungen, Zugreise ins Engadin, Brunch auf einem Hallwilerseeschiff sowie eine Weinwanderung in Sierre-Salgesch die Rede war. Die Untersektion darf somit als aktive und reisefreudige Truppe bezeichnet werden.

Nach dem statutarischen Teil der Generalversammlung wurden die Mitglieder mit einem guten Essen für ihre Teilnahme belohnt, begleitet von gediegener Tafelmusik der Vierstern Ämmitaler. Diese rockige Folklore-Truppe wechselte bald von ruhiger Hintergrundmusik zur fetzigen Unterhaltungsband, welche aus dem gefüllten Saal alsbald eine klatschende, mitsingende und tanzende Menge machte. Bis spät in die Nacht wurde getanzt, gelacht und diskutiert.

Am Ende des Abends lief man sodann am im Foyer aufgestellten gelben TCS-Pannentöff vorbei. Ein Zeitzeuge dafür, dass die TCS-Patrouilleure vor Jahren offenbar noch in der Lage waren, ein liegengebliebenes Auto mit einem Werkzeugsatz, welcher sich auf einem Motorrad hat mitnehmen lassen, reparieren zu können. Oft reichte ein wenig Benzin oder ein Ersatz-Kupplungsseil. Heute geht ohne elektronisches Diagnosegerät nichts mehr und auch sonst brauchen die mobilen Mechaniker heute mehr, unterschiedlichere und speziellere Werkzeuge. Schnell ist damit ein ganzes Einsatz-Auto bis zum Dach gefüllt. Das hat auch was Trauriges – denn er sieht toll aus, dieser gelbe TCS-Töff!

Stephan Hinz