Frühlingszeit ist Exkursionszeit. Das wissen die Naturschutzvereine und das wissen die Initiatoren vom Festival der Natur, das dieses Jahr zum ersten Mal in der ganzen Schweiz durchgeführt worden ist. Damit soll mit verschiedenen Anlässen die Biodiversität in der Schweiz aufgezeigt werden.

Der Natur-und Vogelschutzverein Baden-Ennetbaden lud nach Stetten ein, wo Alois Vogler, selber in Stetten wohnhaft, zwei ganz spezielle Hotspots zeigen konnte:  Seit 17 Jahren kümmert er sich um den nördlichsten Storchenbrutplatz an der Reuss. Zwei flauschige Kücken konnten auf einem Kamin unter den Fittichen der Mutter beobachtet werden. Kurze Zeit später begegneten wir Papa Storch auf einer nahen Wiese, wo er Leckerbissen für den sonntäglichen Brunch sammelte.

Das zweite Highlight ist nicht weniger bemerkenswert: Die Brutwand  der Uferschwalbenkolonie ! Seit 2 Wochen herrscht Hochbetrieb, ein emsiges Hin-und Her vor der Sandaufschüttung bei einer Kiesgrube. Einige Schwalben  sind noch am Bauen der Röhrennester, andere bereits am Füttern der Jungen, wie die paar Eierschalen vor der Wand verraten.

Beiden Projekten ist eines gemeinsam: Sie haben zumindest im Kanton Aargau einen grossen Bekanntheitsgrad erreicht. Und sie wären ohne das riesige Engagement und den langen Atem von Menschen, die sich um die Natur kümmern, nicht möglich.  Vielen Dank allen Beteiligten, vielen Dank für das tolle Naturerlebnis zum Tag der Biodiversität !