Turnverein

26. GV STV Obergösgen - Turnverein unter neuer Leitung

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hintere Reihe: Markus Coray (Co-Präsidium Aktivriege), Marc Iseli (Vizepräsident und Co-Präsidium Aktivriege), Nicolas Giroud (Oberturner) und Peter Iseli (Finanzchef) Vordere Reihe: Sebastian Binder (Nachwuchsriegenpräsident), Alexandra Straumann (Nachwuchsriege Technik), Stephanie Knecht (Präsidium), Marion Knecht (Aktuarin) und Regula Staufer (Präsidentin Frauen- und Damenriege)

anwesende des Vereinsvorstandes STV Obergösgen

hintere Reihe: Markus Coray (Co-Präsidium Aktivriege), Marc Iseli (Vizepräsident und Co-Präsidium Aktivriege), Nicolas Giroud (Oberturner) und Peter Iseli (Finanzchef) Vordere Reihe: Sebastian Binder (Nachwuchsriegenpräsident), Alexandra Straumann (Nachwuchsriege Technik), Stephanie Knecht (Präsidium), Marion Knecht (Aktuarin) und Regula Staufer (Präsidentin Frauen- und Damenriege)

Der Wind schlich an diesem Abend zügig um das Gemäuer des Landgasthofes zu Obergösgen. Er meldete sich heulend und pfeifend zu Wort, aber die zirka Neunzig Mitglieder des STV Obergösgen, welche sich in den Räumlichkeiten des traditionellen Speiselokals versammelten, schenkten ihm kein Gehör. Beim Betreten des Saales, drang man in eine Welt der Geselligkeit, lautem Gelächter und hitzigen Diskussionen ein. Für einen Aussenstehenden kurz wiedergegeben: Wenn sich der Turnverein trifft, herrscht Pamir-Pflicht! Also keine Spur einer hüftsteifen Veranstaltung, aber auch nicht  gerade ein solch wildes Treiben wie beispielsweise an den Turnfesten, an denen sich der Turn-Pöbel in einen Rausch der Sinne verliert, die Bässe durch die verschwitzten Haare wehen und auf den Festbänken mit Eiswürfeln jongliert wird. Vor dem offiziellen Teil vertilgte das Turnvolk ein genussvolles Mahl, welches allen zu munden schien. Den Blick nach Links und Rechts schweifend, waren nur leere Essschalen zu erspähen. Diese wurden beinahe schon ausgeleckt und hätten problemlos neu befüllt und den Gästen in der Gaststube nebenan serviert werden können.

Die langjährige Vereinspräsidentin, Alexandra Eigenmann, eine wahre Obergösger Turn-Ikone, führte gekonnt souverän durch ihre letzte Generalversammlung als Vereinsoberhaupt. Auch dieses Jahr verkündete unser Finanzdirigent Peter Iseli, welcher die Vereinsfinanzen fast so sauber pflegt wie seinen heimischen Garten, dass der STV finanziell weiterhin auf gesunden Beinen steht. Als Rolf Kristandl, OK-Präsident des Solothurner Kantonalturnfestes, welcher sein Haar wie ein wahrer Rockstar trägt, sich ins Raumzentrum begab, hingen die Mitglieder gespannt an seinen Lippen. Er dankte allen Helfern der Region für ihren grossen Einsatz und gab einen positiven Rückblick auf das Fest wieder. Das finanzielle Ergebnis hingegen, entspräche nicht den Vorstellungen des Organisationskomitees, aber eine sogenannte schwarze Null liegt im Bereich des Möglichen und wird mit aller Kraft angestrebt.

Als eines der Highlights des Abends darf die Vorstellung unserer neuen Vereinspräsidentin erwähnt werden. Stephanie Knecht, eine junge Frau, welche mit blossen Argumenten Schwertwale entwaffnen könnte, wird ab sofort das Zepter in die Hand nehmen. Enthusiastisch dankte sie Alexandra für ihre langjährige Arbeit und appellierte zudem an alle Mitglieder, man solle doch mehr „Ja“ sagen, Ja zu mithelfen, Ja zu mitgestalten und Ja zu Verantwortung übernehmen. Ebenfalls neu im Vorstand wurden Regula Staufer und Marion Knecht begrüsst. Regula bekleidet neu das Amt der Präsidentin Damenriege/Frauenriege und Marion das Amt der Aktuarin. 

Sehr unterhaltsam waren die kreativ vorbereiteten Präsentationen, gewidmet der abtretenden und der neuen Präsidentin, sowie dem neusten Ehrenmitglied Karin Leuppi und Freimitglied René Staub. Ob vom schallenden Gelächter, der stehenden Ovation oder den emotionalen Rückblicken, diverse Augenpaare blieben in diesen Momenten nicht mehr trocken. Wer noch mochte, genoss anschliessend an den offiziellen Teil  einen Kelch flüssiges Gold oder einen Kaffee mit Schuss. Es wurde rege gefachsimpelt, über Gott und die Welt geschnackt, politische Aufschreie geliefert und am Tisch nebenan mit Salzstreuer, einer Serviette und einem Stück trockenem Brot den Nah-Ost Konflikt gelöst.

Lostorf, 27. März 2019, Andreas Coray

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