Der doppelstöckige Car der Firma Twerenbold war fast vollständig besetzt. Mit diesem Bus fuhr die Vereinigung der Pensionierten der ABB nach Colmar zum diesjährigen Ziel der Frühlingsausfahrt. Die Reise führte durch den Bözbergtunnel und weiter auf der Autobahn Richtung Basel. Schon bald war der Grenzübertritt in Basel erreicht. Ein kurzes Winken von den Grenzwächtern und schon befanden wir uns in Frankreich.

In Ottmarsheim, dieser Ort liegt an der alten Römerstrasse Augst/Basel-Strassburg, gab es den Kaffeehalt à discrétion. Anschliessend besichtigten wir die Kirche am gleichen Ort. Der Erbauer dieser ottonischen Kirche war Rudolf von Altenburg. Das Baujahr dieses Gebäudes geht auf das Jahr 1030 zurück. Die Besonderheit dieser Kirche ist ihre 8-eckige Form. Auffallend im Innern des Gebäudes ist die ausserordentliche Schlichtheit. Wundervoll zur Geltung kommen deshalb auch die Arkaden. Die Fresken an den Wänden strahlen einen zarten Hauch der damaligen Malerei aus. Umgeben ist das Bauwerk von einer sehr gepflegten Gartenanlage.

Weiter ging die Reise durchs Elsass. Der lang gestreckte Streifen Land reicht im Westen bis zu den Hängen der Vogesen. Im Osten bildet der Rhein die Abgrenzung. An den Hängen der Vogesen werden auf einer Fläche von 15'000 ha Land, Reben angebaut. In guten Jahren können bis zu 1,2 Millionen Hektoliter ausschliesslich weissen Weines gekeltert werden. Im nördlichen Teil der elsässischen Rheinebene werden Spargeln sowie Hopfen und Tabak angebaut.

Pünktlich erreichten wir Colmar, wo uns im Restaurant Pfeffel ein feines Mittagessen serviert wurde. Am Nachmittag gab es eine Fahrt mit dem "Petit Train". Über Kopfhörer vernahmen die Mitfahrenden im Bähnli, wo welche bedeutungsvollen Sehenswürdigkeiten zu finden sind. So zum Beispiel ist in der Rue des Marchands der Bildhauer Frédéric-Auguste Bartholdi 1834 geboren. Bekannt wurde dieser Künstler durch sein bekanntes Werk der Freiheitsstatue, welches sich in New York befindet. Mit dem Bähnli fuhren wir dem Flüsslein Lauch entlang, wo gerade ein Stockentenpaar die noch vorhandene Ruhe auf dem Wasser genoss. In jahrelanger Arbeit wurden in der Altstadt die wunderschönen Fachwerkhäuser, Haus für Haus behutsam restauriert. Mit den verschiedenen Farben der einzelnen Häuser sieht das Ganze sehr liebevoll gepflegt aus. Auch die verschiedenen Strassenkaffees laden zum Verweilen und Geniessen ein oder man kann den sehr abwechslungsreichen Ablauf der Szenerie studieren.

Als alle Pensionierten zur vereinbarten Zeit wieder beim Car waren, traten wir die Rückreise an.

Ein herzliches Dankeschön an alle Ausflügler. Es war schön mit Euch unterwegs zu sein. Die vereinbarten Zeiten wurden immer bestens eingehalten. Toll war auch, dass ihr eure gute Stimmung und Fröhlichkeit trotz des schlechten Wetters beibehalten habt. /lr

Ein gewaltiges Dankeschön an Ernst und Lotti für die perfekte Organisation im Namen der Teilnehmenden (mm)